17. Januar 2012

[Rezension] Alabama Moon


Inhalt:

"Moon und sein Vater leben in Alabama ganz alleine mitten im Wald. Sie ernähren sich von der Wildnis und leben vom Fallen stellen und Jagen. Doch als eines Tages Moons Vater stirbt, will Moon ihm seinen letzten Wunsch erfüllen: Er will nach Alaska reisen und andere Menschen finden, die genauso leben wie er. Auf dem Weg trifft er Kit, der sein erster richtiger Freund wird. Zusammen wollen sie Alaska erreichen. Doch sie werden von der Regierung gejagt und Kit wird schwer krank…"


Beim lesen der ersten Zeilen wurde mir sofort klar, das es sich um ein Jugendbuch handelt, da die Sätze kurz sind und der Satzbau sehr einfach gehalten ist (wenig Kommas). Außerdem sind die Dialoge sehr kurz gehalten, oft wurde nur mit Ja oder Nein geantwortet.

Man hat gemerkt, dass der Autor sich damit auseinandergesetzt hat, wie man draußen im Wald überleben kann. Ob es jetzt das Essen, der Schlafplatz, etc. ist. Es war alles schön beschrieben und man konnte es sich gut vorstellen bzw. nachvollziehen.
Es hat mich vorallem dazu gebracht etwas nachzudenken, angenommen es käme zum "worst case" und die Menschheit müsste ohne Leitungswasser, Strom und Essen aus der Dose auskommen - würden wir das schaffen, würde ich das schaffen? Ich bin mir da nicht sicher... mal schauen ob es Bücher zu dem Thema gibt!

Das Buch hat auch gut hervorgehoben, wie hilflos ein Kind in Staatsgewalt ist, es hat keinerlei Rechte etwas mitzubestimmen, es hört niemand zu... typisches Erwachsenenverhalten in Jugendbüchern eben.

Über das Happy End hab ich mich sehr gefreut, da der Protagonist viele Schicksalsschläge erleiden musste, aber ich will ja nicht zu viel verraten!

Fazit:
Ein lesenswertes Buch, das zwar kurzweilig war, aber durch das man sehr viel Neues lernt.

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