6. Januar 2012

[Rezension] Die Zeichenkünstlerin von Wien



Inhalt:

"Wien 1421. Die junge Jüdin Sarah Isserlein soll einen strengen Rabbi heiraten, dabei würde sie viel lieber den ganzen Tag zeichnen und malen. Da sieht der Steinmetz Mathes Rock, der am Bau des Stephansdoms mitarbeitet, eine ihrer Zeichnungen und bittet sie heimlich um Hilfe bei einem Entwurf. Trotz der Gefahr, sowohl Juden als auch Christen gegen sich aufzubringen, kann Sarah nicht widerstehen."

Das Buch ist meiner Meinung nach in einem sehr schönen, flüssigen Schreibstil geschrieben und auch sehr spannend. Es war auch alles sehr "bildhaft" dargestellt, man konnte sich richtig in die Zeit und den Ort hineinversetzen.
Was ich auch sehr schön fand: Die zwei verschiednene Handlungsstränge, die sich auch noch etwas verzweigt haben.
Diese zwei Handlungsstränge waren jeweils sehr unterschiedlich, denn zum einen die Liebesgeschichte zwischen Mathes und Sarah und der Situation der Juden in Wien.

Ich fand die Beschreibungen der damaligen Situation der Juden in Wien sehr schockierend, da ich das unter anderem nicht wusste... auf jeden Fall wusste ich nicht das es SO heftig war...



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