4. Januar 2012

[Rezension] Eragon - Das Erbe der Macht



Ein würdiger Abschluss!

Vorsicht Spoilergefahr!

Inhalt:

"Ein schrecklicher Krieg wütet in Alagaësia. Alle Völker haben sich zusammengeschlossen und ziehen in den Kampf gegen Galbatorix, den grausamen Herrscher des Imperiums. Eragon weiß, dass er und Saphira ihm irgendwann gegenüberstehen werden. Treue Gefährten kämpfen an seiner Seite, allen voran die wunderschöne, kluge Elfe Arya. Doch der finstere König ist nahezu unbesiegbar, denn er besitzt die Macht zahlloser Drachen, deren Seelenhort, den Eldunarí, er an sich gerissen hat. Ein neuer Drache und ein neuer Drachenreiter verändern das Kräfteverhältnis. Wird Eragon Galbatorix besiegen können? Oder muss er sich geschlagen geben? Eine Prophezeiung besagt, dass Eragon Alagaësia für immer verlassen wird ... "


(Gleich mal dazu, ich muss sagen das die Inhaltszusammenfassung nicht wirklich korrekt ist, der neue Drache erscheint erst viel später...)

So nun habe ich den vierten Band durchgelesen, sitze hier an der Rezi uns weiß nicht so genau wie ich all das in Worte fassen soll was mir im Kopf herumgeistert.
Erst einmal: Das Buch hat meine Erwartungen an den vierten Teil übertroffen, ich bin wirklich glücklich darüber was der Herr Paolini da geschafft hat!

Es ist wirklich lange her, das mich ein Buch so tief berührt und so viele Emotionen in mir geweckt hat wie der vierte Band von Eragon. Ich habe gelacht, gezittert, mich gefreut, gelitten und zum Schluss auch geweint... vor Freude und auch vor Trauer. Vor Freude weil das die Geschichte von Eragon so ein schönes und gutes Ende hat und vor Trauer, weil es ein Abschied war. Ein Abschied von Eragon, Saphira, von ganz Alagaësia. Obwohl man ja hoffen darf, das Paolini vor hat weitere Bücher, die in dieser Welt spielen (laut Nachwort). Der Abschied hat mich deshalb so getroffen, weil mich diese Geschichte, diese Reise nun schon seit meinem 12. Lebensjahr begleitet, da hatte ich das Erste Buch gelesen - welches ich mittlerweile bestimmt 5 mal gelesen habe - und war von der Welt einfach bezaubert.
Als ich den vierten Band anfing, war das wie eine Rückkehr nach Hause, Rückkehr zu guten Freunden die ich lange nicht besucht habe. Hört sich komisch an, ist aber die beste Beschreibung dafür.

Nun aber mal zu einer etwas objektiveren Betrachtung, es gab auch hier und da etwas das mir nicht so gut gefallen hat.
Zum einen war mir der Anfang etwas langatmig, ich hätte mir gewünscht das es schneller zur Sache geht und auch das es zwischendrin häufiger mal um Roran ging (vor allem im ersten Drittel) hat mich auch gestört, ich wollte einfach die RICHTIGE Geschichte lesen!!
Was mich auch gewundert hat war, dass das Buch noch ein gutes Stück weiterging nachdem Galbatorix fiel - fand ich aber ehrlich gesagt super.
So gern hätte ich auch noch mehr über die Aufzucht der neuen Drachen und der Ausbildung der neuen Drachenreiter erfahren, aber wer weiß, vielleicht überrascht Paolini uns mit einem weiteren Buch... 
Ansonsten habe ich nicht wirklich weitere Kritik an dem Buch.
Schade war nur, das Murtagh und sich nicht Eragons Vorhaben angeschlossen hat und auch Arya ihn nicht begleitete, das hätte ich den beiden wirklich gewünscht. 
Einige Wendugen haben mich wirklich überrascht und einige fast vom Hocker gehauen... im Positiven Sinne!

Tjaja hier sitze ich nun ein bisschen wehmütig und wünsche mir das bald ein weiteres Buch von Christopher Paolini erscheint, in dem es hoffentlich um die Drachenreiter geht.
Ich weiß wovon ich heute Nacht träumen werde, nachdem ich den ganzen Tag gelesen habe. 

Sé onr Sverdar sitja hvass!

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