15. Januar 2012

[Rezension] Die Tochter des Phoenix



Inhalt:

"Im Jahre 1218 wird im nordwalisichen Fürstentum von Gwynedd eine außergewöhnliche Prinzessin geboren, die über mystische Kräfte verfügt und deren stürmisches Leben untrennbar mit der wechselvollen Geschichte von Schottland, England und Wales verknüpft ist.

Ein meisterliches Sittengemälde einer Welt im Umbruch und eine mitreißende Geschichte von Liebe, Leidenschaft, Magie, Mißgunst und Intrigen." 

 
Also ersteinmal muss ich sagen, dass die Inhaltsangabe sehr schwammig und oberflächlich ist, da es in dem Buch um so viel mehr geht - schließlich ist dieses Buch über 900 Seiten stark.

Was mir von Anfang an aufgefallen ist: Die Autorin schreibt mit so einer Liebe zum Detail, das man wirklich in die Geschichte, in die Landschaft einfach in die damalige Welt eintauchen kann.
Die Geschichte von Eleyne hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen, auch wenn die ganzen Familienverstrickungen a la der ist der Sohn von dem und der Mann von ihr, und sie ist die Tante von ihm, etc. War oftmals sehr schwer noch durchzublicken, vor allem im letzten Drittel des Buches.
Hilfreich war aber, dass im Buch "The Royal Line of Scotland" und der Stammbaum, die Ehemänner und die Nachkomme von der Protagonistin Eleyne zu finden waren.

In der ersten Hälfte war ich so begeistert von dem Buch, dass ich mir dachte, dass Buch bekommt eindeutig 10 Punkte. Nun das änderte sich leider ab ca. dem letzten Drittel. Irgendwie wurde die Geschichte und der "Erzählfluss" durchwachsener und schwerer zu durchschauen. Was mich auch störte war, dass sich in den letzten 200 - 300 Seiten die Rechtschreibfehler häuften. (Könnte vielleicht daran liegen, dass ich ein Leseexemplar von 1994 hatte...)
Auch ein kleiner Abzug ist das Cover, dass passt so gar nicht. Eine wailische Prinzessin mit einer 80er-Jahre Frisur?

Fazit:
Ein wirklich schönes Buch das mich gut unterhalten hat. Ein muss für alle Fans des mittelalterlichen England, Schottland und Wales!

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