19. März 2012

[Rezension] Das Nachtvolk


Inhalt: 
"In den Sümpfen Aquitaniens, verborgen hinter einer Nebelwand, lebt das Nachtvolk, ein verirrter Keltenstamm mit eigenen Göttern und einer Feenkönigin. Als am Hof von Worms die Kunde eintrifft, König Gunthers Nichte befinde sich in der Gewalt des Nachtvolks, schickt man den Barden Volker von Alzey zu ihrer Rettung aus – und hofft, sich des unliebsamen Schürzenjägers auf diese Weise für immer zu entledigen. Erzählt man sich doch, daß noch nie ein Mensch lebend den schauerlichen Gefilden des Nachtvolks entkam. Doch das Schicksal nimmt einen anderen Verlauf..."

Das ist der Klappentext der hinten auf dem Buch steht, aber ich muss sagen so ganz stimmt das nicht wirklich. Man bekommt ein wenig den falschen Eindruck von dem Buch: Mischung aus Niebelungen und Elfen, rachsüchtige Höflinge die den Protagonist Volker beseitigen wollen... wenn man das Buch dann liest ist das erstmal alles ganz anders.
Ich will ja auch nicht zu viel verraten!

Im Prinzip war ja alles ganz interessant, die Story lies sich recht gut lesen und ich kam auch zügig voran. Was mich aber am meisten gestört hat: den schnellen Verlauf der Story und die Charaktere. Die Charaktere waren allgemein irgendwie matt, nicht wirklich tiefgründig. Man erfährt so gut wie nichts über sie und so wirklich sympatisch wurde mir auch niemand, auch lernfähig waren sie nicht, zumindest einige.

Aus der Story bzw. Grundlage hätte man wirklich ein tolles Buch machen können, aber das ging ein bisschen daneben meiner Meinung.

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