1. März 2012

[Rezension] Lucy


Inhalt:

"Das Mädchen Lucy wächst im afrikanischen Dschungel bei ihrem Vater, einem englischen Naturforscher, in völliger Abgeschiedenheit auf. Sie ist fünfzehn, als er stirbt. Durch Zufall findet die amerikanische Wissenschaftlerin Jenny sie und nimmt sie mit nach Amerika. Lucy ist hübsch und sehr begabt. Was niemand ahnt: Sie ist das Ergebnis eines unglaublichen Experiments, ihr Erbgut eine Kreuzung zwischen dem von Mensch und Menschenaffe. Irgendwann lässt sich das nicht mehr geheimhalten - woraufhin Medien, Militär und Wissenschaftler eine erbarmungslose Jagd auf Lucy beginnen ..."

Mal vorneweg: wirklich ein klasse Buch, dass mich berührt und zum nachdenken angeregt hat.

Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie "unsere" moderne Welt auf jemanden wirkt, der sein ganzes Leben fernab von der Zivilisation im Dschungel gelebt hat. Man konnte richtig mit Lucy mitfühlen, wie sie von den ganzen Eindrücken, Gerüchen und Lärm verwirrt war und versucht hat sich hier zurecht zu finden. Man war mit ihr wütend auf die ignoraten Menschheit und hat sich mit ihr zurück zur ihrer "richtigen" Familie gewünscht...

Im Lauf der Geschichte findet sie sich immer besser zurecht und scheint ein schönes Leben zu haben, bis plötzlich alles anders wird und die Medien auf sie aufmerksam werden - ich glaube alle hier wissen was die Medien bewirken können.

Ich war teilweise richtig schockiert wie die Menschen sich verhalten haben und auf Lucy reagiert haben, und doch habe ich mich jedes Mal gefreut wenn sie jemand unterstützt hat...

Ob es ein Happy End gibt verrate ich nicht, aber ich kann sagen das ich über das Ende sehr überrascht war!

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