2. April 2012

[Rezension] Der Pferdeflüsterer


Inhalt:

"Das Leben der Familie Graves gerät aus den Fugen, als die Tochter Grace mit ihrem geliebten Pferd Pilgrim verunglückt. Grace, schwer verletzt, versinkt in tiefe Melancholie, Pilgrims Verhalten wird immer bösartiger. Zwischen den Familienmitgliedern ist Kommunikation kaum noch möglich. Da hört die Mutter, Annie Graves, von einem Mann, der verstörten Pferden helfen kann. Mit ihrer Tochter und dem ungebärdigen Tier bricht sie auf - quer durch den amerikanischen Kontinent. Schließlich trifft sie den Mann, der Mensch und Tier zu heilen imstande ist."


Obwohl ich den Film schon mehrfach gesehen habe und wusste was auf mich zukommt, hat mich das Buch gefesselt und auch sehr bewegt. Wie bei vielen Büchern die verfilmt wurden, kommt im Buch die Gefühlswelt der Charaktere und die Beziehungen untereinander viel besser zur Geltung. Der seelische Schmerz war fast schon mit Händen zu greifen und man war erleichtert als es besser wurde und sowohl Grace als auch Pilgrim zurück ins Leben kommen.

Aber auch mit der Mutter Annie leidet man mit, da sie in einem Gefühlschaos steckt und zwischen ihrem Mann und Tom Booker dem Pferdeflüsterer hin und hergerissen ist.

Ich hätte mir allerdings gewünscht das die Arbeit mit Pilgrim - das "flüstern" - mehr beschrieben wird. Ich konnte das alles nicht so wirklich durchschauen wie das genau funktioniert.

Fazit:
Wirklich ein wunderbares Buch und nicht nur für Pferdefreunde lesenswert. Ich muss ehrlich sagen das mich das Ende geschockt hat, da ich nur das Ende des Films kannte - und der ist anders als der des Buches, so viel kann ich verraten.

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