20. Mai 2012

[Rezension] Das Echo der Flüsterer


Inhalt:

"Tief im Atlantischen Ozean verborgen ruht ein gigantischer blauer Kristall. In seinem Innern existiert eine eigene Welt: Azon, das Reich der Flüsterer. Von hier aus erhalten die Menschen ihre Geistesblitze, die sie zu großen Taten oder auch zu boshaftem Tun anregen. Niemand ahnt davon - bis zu dem Tag, als Jonas McKenelly nach Azon gerufen wird, versehentlich, ins Reich der Flüsterer..."


Dieses Buch gehört für mich eindeutig zu den langatmigsten und anstrengendsten Büchern, die ich gelesen habe.

An sich ist die Handlung ganz interessant, obwohl sie mir teilweise sehr an den Haaren herbeigezogen war - und das für ein Fantasy-Buch. Die Vorstellung das ein gigantischer blauer Kristall im Atlantischen Ozean liegt in dem eine Welt existiert... das muss doch jemandem aufgefallen sein?!

Die Handlung des Buches setzt sich hauptsächlich aus zwei Teilen zusammen, zum Einen die Handlung in der Welt Azon und das Geschehen auf der Erde in den Zeiten der Kubakriese im Jahr 1961.
Die Handlung in Azon und die Charaktere dort waren ja ganz nett und auch teilweise recht spannend, nur konnte man sich einige Sachen anhand der Beschreibung des Autors nicht wirklich vorstellen.
Der zweite Handlungsstrang war für mich am anstrengendsten. Zwar ist es eine interessante Idee ein Fantasy-Buch mit Geschichte zu verknüpfen, aber leider war das einfach zu viel wodurch das Buch an vielen Stellen langweilig wurde.

Aber erstmal dazu wie beides zusammenhängt:
Die "Flüsterer" der Welt Azon können durch Facetten ihrer Kristallwelt auf die Erde blicken und dort die Menschen sehen und ihnen Zuflüstern. Dabei gibt es wie immer die Guten, das Volk der Bonkas und die Bösen, das Volk der Malkits. Als auf der Erde die Kubakriese am aufkommen ist und die Situation zwischen USA und UdSSR immer verfahrener wird, versuchen beide Fraktionen die Geschicke der Erde in die gewünschten Bahnen zu lenken. Das ist so die Haupthandlung.
Man bekommt davon auch sehr viel mit, viele Beschreibungen, viele Besprechungen, viele Namen, einfach zu viel was den Lesefluss richtig stört.

Fazit:
Etwas weniger Geschichte hätte dem Buch besser gestanden, so muss ich sagen es ist nicht wirklich empfehlenswert. Da lese ich doch lieber ein Geschichtsbuch und ein Fantasy-Buch getrennt.


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