6. Mai 2012

[Rezension] Der Duft der Kaffeeblüte


Inhalt:
"Brasilien 1884: Auf der elterlichen Kaffeeplantage führt die 17-jährige Vita ein unbeschwertes Leben. Um die Hand der schönen Erbin bewerben sich die vornehmsten Verehrer – doch Vita hat ihren eigenen Kopf und verliebt sich ausgerechnet in den Journalisten León. Dieser aber ist ein Rebell, der nur ein Ziel vor Augen hat: die Abschaffung der Sklaverei – und damit wäre der Wohlstand von Vitas Familie bedroht. Doch für Vita ist dies nur ein Grund mehr, den Kampf um den Mann ihrer Träume aufzunehmen. Aber dann verschwindet León spurlos – und Vita entdeckt, dass sie schwanger ist… "

Im Grunde genommen hat mir das Buch gut gefallen, nur gibt es doch ein paar Kritikpunkte von meiner Seite aus. Aber erst einmal die guten Dinge des Buches:

Der Schreibstil lies sich super gut lesen, war schön flüssig und detailreich. Vor allem die Beschreibungen der Landschaften und der Gerüche waren wunderbar und auch nicht zu viel! Allgemein war die "Kulisse" die von der Autroin geschaffen wurde sehr schön und auch interessant - in die Handlung werden auch die politischen bzw. geschichtlichen Hintergünde eingebracht.

Was mir so gar nicht gefiel waren die meisten Charaktere in dem Buch, allen voran die beiden Hauptcharaktere Vítoria und Léon. Im Grunde genommen waren ja beide gut und nett, aber im Laufe der Geschichte ändern sich beide so sprunghaft das man meinen könnte das wären nicht die selben Personen.
Außerdem hat mich gestört das beide ständig aneinander vorbeireden und sich in Missverständnissen verstricken - anstatt sich wirklich mal zu unterhalten.
Auch einige andere Charaktere im Buch haben mir nicht gefallen, was vielleicht daran liegt das ich solche Menschen überhaupt nicht mag - reiche, hochnäsige Menschen...

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