7. Mai 2012

[Rezension] Der Kuss des Kjer

Inhalt:

"Mit einem Trick bringt Mordan, der erste Heerführer der kriegerischen Kjer, die junge Heilerin Lijanas vom Volk der Nivard in seine Gewalt. Im Auftrag seines Königs Haffren will er die Heilerin und ein zauberkräftiges Elixier, die »Tränen der weißen Schlange«, an den Hof bringen. Lijanas aber hat nur einen Gedanken: Flucht! Doch je näher sie den als »Blutwolf« verschrienen Mordan kennenlernt, desto stärker fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Und er sich ebenso zu ihr. Er setzt alles dran, sie sicher an den Hof seines Königs zu bringen. Dort erwartet sie jedoch eine tödliche Überraschung… "


Ein wunderbares Buch, dass mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Die beiden Hauptcharaktere Lijanas und Mordan haben mir sehr gut gefallen. Lijanas ist einfach eine gute Seele, eine sehr starke Frau mit einem Geheimnis, das man erst im Laufe der Geschichte erfährt. Mordan hingegen scheint Anfangs ganz anders als er letztendlich ist - was man aber ahnt. Als er sein wahres Ich langsam zum Vorschein bringt, hab ich mich richtig gefreut beim lesen.
Lustig fand ich - ja es gibt auch lustige Aspekte an dem Buch - die Wortgefechte und Auseinandersetzungen zwischen Lijanas und Mordan, da beide unglaubliche Sturköpfe sind. Ich muss sagen das Volk der Kjer, allen voran die Waffenbrüder Mordans, waren mir auch sehr sympatisch und schön gemachte Charaktere, schade das man nicht so viel über sie erfährt.
Allgemein hätte ich mehr Hintergrundwissen toll gefunden.

Einen Punkt Abzug gibt es für den seltsamen "Showdown" im Buch, in dem die Spannung zu ihrem Höhenpunkt kommen soll - nehme ich zumindest mal an. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, deshalb sage ich nur: das war etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Aber gut ist jetzt meine Meinung.

Fazit:
Ein wirklich super schöner Fantasy-Roman, den ich wirklich nur empfehlen kann! Ich würde mich wirklich über eine Fortsetzung freuen!




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