18. Juni 2012

[Rezension] Dark Love


Inhalt:

"Flackernde Gaslampen, dampfbetriebene Kutschen und Digitagebücher - das ist die Welt von Nora Dearly im Jahr 2195. Die 17-Jährige lebt im Internat, bis sie eines Tages entführt wird: Denn ein Virus greift um sich, das Menschen in lebende Tote verwandelt - und Nora trägt als Einzige die Antikörper in ihrem Blut. Bald muss sie feststellen, dass es auch wandelnde Untote gibt, die sich ihre Menschlichkeit dank eines Antiserums erhalten können. Und Bram, ihr Entführer, ist einer von ihnen. Nora verliebt sich in den jungen Mann, doch die Endlichkeit seiner Existenz bedroht ihre Liebe. Nur Noras Vater, ein hochrangiger Wissenschaftler, könnte ein Gegenmittel entwickeln, doch er ist selbst infiziert und droht zu sterben. Ist Noras Welt endgültig dem Untergang geweiht?"


Steampunk, Zombies und eine Romanze - das geht? Und wie das geht! "Dark Love" hat mich einfach nur ungehauen, ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Diese Mischung war einfach unglaublich interessant und spannend.

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass das Buch trotz Spannung und Düsternis der Welt und der Handlungen trotzdem noch Humor hat und die Romanze zwischen Nora und Bram schön hineingewoben ist in die Geschehnisse. Allein die Unterhaltungen zwischen den beiden waren goldwert und haben mich unglaublich amüsiert oder auch mal verzückt. 
Da kommen wir doch gleich mal zu den beiden Protagonisten Nora und Bram. Mein Liebling war ja von Anfang an Bram - Captain Abraham Griswold - der mir von Anfang an sympatisch wr und mich komplett überzeugt hat. Die Autorin hat einen guten Einblick in seine Gedankenwelt gegeben. Als guter Zombie zu leben ist ja auch nicht gerade einfach!
Von Nora war ich nicht gleich begeistert, denn Anfangs kam sie mir wie ein etwas eingebildete und auch egoistisches Mädchen vor. Deshalb fand ich es sehr schön das sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat.  Auch die Kompanie-Z, sozusagen die Freunde und Kameraden von Bram, waren mir auch alle sehr sympatisch und haben mich gut unterhalten.

Auch wenn alles so schön und auch lustig war - das ganze Szenario war für mich schon sehr erschreckend. Die Vorstellung das sich ein Virus ausbreitet ist für mich totaler Grusel- oder auch Angstfaktor. Ich konnte das eine oder andere mal nicht einschlafen, weil ich mir darüber den Kopf zerbrochen habe.

Es gab da aber eine Sache dir mir nicht so gefallen hat: Die Erzählweise der Autorin. Sie springt immer zwischen den verschiedenen Charakteren und erzählt dann aus der ICH-Form. Das hat mich vor allem dann verwirtt wenn immer viel zwischen Nora und Bram gesprungen wurde, da diese beiden viel Zeit miteinander verbringen. Da wusste ich manchmal gar nicht wer jetzt eigentlich denkt. 

Fazit:
Ein absolut tolles Buch das auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt. Wirklich empfehlenswert! Gehört auf jeden Fall zu meinen Favoriten.


Kommentare:

  1. Hi,

    hab gerade über Blog-Zug Deinen Blog entdeckt und freu mich eine Bloggerkollegin aus Bayern zu "treffen" :) Dein Blog gefällt mir auch schon total gut, auch wenn er noch relativ neu ist.

    Deine Rezension zu "Dark Love" finde ich sehr gelungen. Mir hat das Buch auch total gut gefallen. Das mit dem Wechsel der Erzählperspektive hat mich nicht so sehr gestört, aber Du hast recht, es kann schon verwirrend sein, wenn es zu schnell und zu oft wechselt.

    Liebe Grüße
    Monika
    www.suechtignachbuechern.blogspot.de

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  2. Dankeschön, ja mein Blog hat einige "umstylings" hinter sich. So gefällt er mir bisher am Besten.
    LG

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