6. Juni 2012

[Rezension] Wilde Reise durch die Nacht

Inhalt:

"In seinem neuen phantastischen Roman schildert Walter Moers die wahnwitzige wilde Reise des zwölfjährigen Gustave Dore durch die Nacht. Gustave begegnet dem Sensenmann, einem rätselhaften Riesen, einem sprechenden Pferd, einer Traumprinzessin, blutrünstigen Drachen, menschenfressenden Dämonen, dem schrecklichsten aller Ungeheuer und schließlich sich selbst. Seine Reise führt ihn durch Raum und Zeit, einmal quer durch das ganze Universum und zurück, von einem haarsträubenden Abenteuer zum nächsten... "


Wieder mal ein tolles Buch von Walter Moers! Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht es zu lesen, ich hab es in einem Zug durchgelesen. Auch die Illustrationen von Gustave Doré fand ich wunderbar. Kurz dazu: Die Geschichte wurde von Walter Moers um die Bilder herumgestrickt bzw. er hat den Bildern eine Geschichte auf den Leib geschneidert. Der Gustave Doré aus dem Buch, der 12 Jahre alt ist, ist der Künstler. Er erlebt praktisch seine Bilder - eine wirklich interessante Vorstellung.

Das Buch war so geschrieben wie man es von Moers erwartet: spannend, bizarr, wahnwitzig, lustig und in diesem Fall auch eine Prise ernst, denn es werden auch ernste Dinge angeschnitten. Auch das große Rätsel des Universums wird aufgelöst... vom Tod persönlich... 

Es hätte von mir fast die volle Punktzahl bekommen, aber mir hat etwas mehr Hintergrund gefehlt von Doré. Es gab da eine Sache die mich sehr verwirrt hat: der Junge war 12 Jahre alt und der Kapitän eines Schiffs?!

Fazit:
Egal ob man schon Fan von Moers ist oder nicht, das Buch ist wirklich zu empfehlen. Und es ist eindeutig kein Buch für Kinder, auch wenn man das vielleicht auf den ersten Blick vermutet.



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