4. Juli 2012

[Rezension] Avalons Rückkehr

Inhalt:

"König Edward IX. ist tot, die Monarchie in England soll abgeschafft werden. Doch in den schottischen Highlands entdeckt ein junger Mann ein Geheimnis, das den Verlauf der Geschichte ändern wird. Denn er, James Arthur Stuart, ist kein gewöhnlicher Mensch. In ihm scheint sich die alte Prophezeiung von der Rückkehr König Arthurs zu erfüllen. An seiner Seite: der undurchschaubare Mr. Embries, besser bekannt als Merlin. Mächtige Feinde verbünden sich gegen James. Nicht nur Arthur scheint wiedergeboren und Merlins Zauberkraft nicht die einzige Magie zu sein, welche die Jahrhunderte überlebt hat..."

Mit diesem Buch hatte ich so meine Probleme, ja es war schon interessant deshalb hab ich es zu Ende gelesen. Die Mischung aus Mystery und Politik(-Thriller) war ja schon gut in der Idee, aber die Ausführung haperte. Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt es abzubrechen, hab es aber dann gelassen und durchgehalten.

Für mich gar nicht erkennbar war die Zeit in der das Buch spielen soll, es kam ein König Edward vor. Dieser ist mir persönlich nicht bekannt, auch von anderen Monarchen die aktuell an der Macht sind war nie die Rede. Also welche Zeit, oder war es gar eine Parallelwelt und gar nicht unsere - halt nur mit anderer Monarchie? Ich glaube wenn es wirklich um König Elizabeth und ihre Familie gehandelt hätte, wäre es doch spannender gewesen. So war es einfach ein gesichtsloser Charakter.

Wo ich gerade Charaktere sage, die waren so gar nicht herausgearbeitet. Die meisten blieben farblos und man erfährt so gut wie gar nichts. Allein von James erfährt man etwas mehr. Was mir aber auffiel: die Charaktere waren unglaublich sprunghaft, ein Beispiel war James. Er erfährt das er König ist/wird, er nimmt es eigentlich sofort hin, dann wieder nicht, dann wieder und plötzlich heiratet er gleich und kommt ganz super gut mit allem und jedem zu Recht. Er war eigentlich schon zu perfekt dargestellt.

Allgemein war das Buch schon sehr langatmig. James hielt als neuer König mehr als nur eine Rede - die mir viel zu "schwülstig" waren und dann noch der Aspekt der Politik. Der nahm halt einen großen Teil des Buches ein und war für mich nicht so leicht zu durchschauen.

An einigen Stellen war die Handlung schon sehr übertieben bzw. an den Haaren herbeigezogen. Auch die Tatsache das im Buch Avalon und das Christentum verknüpft wird - hat so gar nicht gepasst.

Fazit:
Hätte es bis auf das letzte Viertel des Buches mehr Spannung gegeben, könnte ich mehr als 6 Punkte vergeben. Dieses Buch würde ich nur bedingt weiterempfehlen!


1 Kommentar:

  1. Hey du :)
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    Die Anmeldefrist ist schon abgelaufen aber du kannst sie ja mal fragen ;-)

    Liebe Grüße

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