16. Juli 2012

[Rezension] Das Leben ist ein Kitschroman

Inhalt:

"Kein Sex. Und das schon seit zehn Monaten. So lange hat Charlotte für ihr Examen gebüffelt. Und jetzt nur die Aussicht auf eine langweilige Karriere in der Kanzlei von Dr. Krause und der Umzug in die von den Eltern spendierte Eigentumswohnung. Soll denn mit 25 der ganze Spaß schon zu Ende sein? Aber dann brennt Charlottes neue Wohnung ab, sie zieht vorübergehend zu Freundin Luise in das Hintergebäude eines Freudenhauses, verliebt sich Hals über Kopf in leider den falschen Mann und kauft sich die erste scharfe Unterwäsche ihres Lebens. Mein Leben ist wie ein Kitschroman, denkt Charlotte. Sie müsste nur alles aufschreiben und an eine dieser Frauenzeitschriften schicken. Ob man davon leben kann? Dann bliebe ihr vielleicht sogar Dr. Krause erspart."


Also mir hat dieses Buch sehr viel Spaß gemacht. Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Man wird im Laufe der Geschichte ständig überrascht! Egal wann man denkt: "Das wird so ausgehen oder sie wird das machen" Dann passiert meistens das genaue Gegenteil, oder etwas and das man gar nicht gedacht hätte - deshalb bleibt das Buch von Anfang bis Ende interessant und auch spannend!

Auch die Charaktere im Buch haben mir gut gefallen, waren gut ausgearbeitet, verschieden und einige recht ausgefallen was besonders amüsant ist. Vor allem Charlotte war mir sehr sympatisch, man konnte sich richtig in sie hineinversetzen und leidet und lacht mit ihr. Das lag auch daran, dass die Handlung und Begebenheiten sehr authentisch waren und man sich das richtig gut vorstellen konnte.

Bei zwei Personen im Buch wird der Akzent sehr hervorgehoben: einmal holländisch und einmal russisch. Da hatte ich teilweise wirklich Schwierigkeiten, aber wenn man sich dran gewöhnt hat dann wars echt lustig. Schade war das auf ein paar Charaktere leider nicht näher eingegangen wird, z.B. zwei Freundinnen von Charlotte die in den Urlaub fahren - die sind dann halt einfach weg. Als ob die Autorin sie absichtlich weghaben wollte.

Es gibt von meiner Seite nur zwei größere Kritikpunkte: zum einen das sie sehr plötzlich viel Erfolg hat - für mich persönlich etwas unrealistisch - und zweitens das schnelle und aprubte Ende. Es hätte ruhig noch 100 Seiten mehr vertragen können. Sehr Schade! Deshalb vergebe ich acht Punkte!

1 Kommentar:

  1. Klingt nett... könnte etwas für mich sein :-)
    Schönen Sonntag wünscht
    Jasmin
    http://jasmins-buecherblog.blogspot.de/

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