23. Juli 2012

[Rezension] Die Tochter des Salzsieders


Inhalt:

"Im Schwäbisch Hall des 16. Jahrhunderts lebt die 17jährige Anna, Tochter des Salzsieders. Sie ist eine starke, eine kritische Frau - und genau diese Eigenschaften führen sie auf die Spur dunkler Familiengeheimnisse: ein Neugeborenes wird getötet, eine Hebamme umgebracht, Firmenbücher gefälscht und Menschen zu Unrecht in den Kerker geworfen. Doch die wahre Kindsmörderin gehört nicht zum Kreis der Verdächtigen..."


Ich scheine ja zu den Leuten zu gehören, denen das Buch gefallen hat - wenn man mal so die Bewertung ansieht. 

"Die Tochter des Salzsieders" ließ sich für einen Historischen Roman meiner Meinung nach sehr flüssig lesen, trotz der Begriffe aus der früheren Zeit die man oder besser gesagt ich persönlich nicht kannte. Für diese Begriffe gab es hinten im Buch einen kleinen Glossar mit Erklärung. Aber man musste gar nicht immer nachsehen, oft genug wurde das im Kontext klar. Außerdem war eine Übersicht mit den Namen der wichtigsten Personen im Buch ebenfalls enthalten, plus eine Karte am Anfang, finde ich persönlich ganz toll weil ich gerne mal nachschlage wo was passiert. 

Allgemein war die Beschreibung der Umgebung sehr schön ausführlich und auch bildhaft beschrieben - man konnte sich richtig in die Zeit hineinversetzen und die Beschreibung war auch nicht zu langatmig, hat genau gepasst meiner Meinung. Auch die Charaktere haben mir gefallen, es gab viele unterschiedliche Charaktere die sich im Laufe der Geschichte weiter entwickeln - Schade war das die Protagonistin irgendwie die selbe geblieben ist. Sie war mir im allgemeinen irgendwie immer zu "gut" und zu perfekt. Auch ihr Name hat mich auf die Dauer genervt... Anna Katharina.

Die Handlung an sich fand ich ziemlich spannend - es war also schon ein bisschen wie ein Historischer Krimi. Ich wurde doch anfangs auf die falsche Fährte geführt und war überrascht wer am Ende die Mörderin war!

Trotzdem gab es für mich ein paar Negative Aspekte. Zum einen wurde es für mich, trotz Übersicht mit Namen, irgendwann unübersichtlich wer jetzt genau wer ist und zu welcher Familie gehört bzw. in welchem Bezug zur Handlung steht. Es kamen immer mehr dazu.

Außerdem verliefen mehrere Handlungsstränge im Lauf der Geschichte im Sand z.B. die arrangierte Hochzeit mit einem Sieder, oder die "Liebelei" mit dem Gefängniswärter. Sehr Schade!

Deshalb vergebe ich acht Punkte!

Kommentare:

  1. ein sehr schöner Blog mit guten Rezensionen :)
    Da werd ich doch gleich mal Leserin :)
    weiterhin viel Spaß damit und liebe Grüße :)

    AntwortenLöschen
  2. Danke für das Lob! *rotwerd*
    ich schau auch gleich mal bei dir vorbei ;)

    AntwortenLöschen