25. Juli 2012

[Rezension] Himmelblau & Rabenschwarz

 Inhalt:
"Nach dem Tod ihres Mannes Ethan ist Sophie, 36, zunächst am Boden zerstört. Nie hätte sie sich vorgestellt, dass ihre Ehe einmal so zu Ende gehen würde. Ihre Freunde und ihre Familie versichern ihr zwar, dass das Leben immer noch lebenswert sei, doch eigentlich kann Sophie das nicht so recht glauben. Sie möchte erst einmal eine »gute Witwe« sein, aber das ist gar nicht so einfach, wenn man entdeckt, dass man nicht nur seinen Ehemann, sondern auch seinen Job und seine Taille verloren hat. Sophie sieht schließlich nur noch einen Ausweg: Sie muss ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellen und noch einmal ganz von vorne anfangen."


Ich weiß nicht, irgendwie ist meine Meinung zu dem Buch zwiespältig. Eigentlich hats mir doch ganz gut gefallen, und dann auch wieder nicht. Ist für mich schwierig das Buch zu bewerten und eine ordentliche Rezension zu schreiben, aber ich versuch meine Meinung dazu mal ordentlich zu äußern!

Also an sich lässt sich das Buch sehr gut lesen, der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Man wird von Anfang an ins kalte Wasser geworden - ihr Mann ist gestorben - und kann in die Gefühlswelt von Sophie blicken. Da die ganze Geschichte und auch die Gedanken und Gefühle sehr realistisch dargestellt werden, trifft einen das Buch schon sehr.

Das Buch hat mich ziemlich deprimiert und runtergezogen, da man ja selbst anfängt sich Gedanken zu machen. "Was wäre wenn?" Das hat mir irgendwie gar nicht so gefallen, aber immerhin gab es in dem Buch einige Hoffnungsschimmer durchblicken. Leider konnten die meine beim Lesen teilweise angeknackste Stimmung nicht sonderlich heben.

Die Charaktere haben mir wiederum sehr gut gefallen. Sophie ist wie ich finde eine sehr authentische Person und sehr vielseitig, man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Auch die ganzen verrückten Gedanken und Aktionen die sie nach dem Tod ihres Mannes macht konnte ich nachvollziehen.
Auch die Entwicklung einiger Personen im Buch finde ich sehr gelungen.

Was mich die ganze Zeit angetrieben hat das Buch weiterzulesen war die Hoffnung. Die Hoffnung das es in Sophies Leben wieder aufwärts geht und das alles gut wird. Ob es allerdings der Fall ist verrate ich natürlich nicht.

Fazit:
Ein wirklich schönes Buch, dass einen wirklich bewegt - aber ich habe es wohl zur falschen Zeit erwischt und es hat mich schon sehr deprimiert. Auch das gewisse etwas hat mir gefehlt, kann es aber nicht genau bestimmen... deshalb vergebe ich 7 Punkte mit der Tendenz nach oben!

1 Kommentar: