12. September 2012

[Rezension] Dämonenhunger

 Inhalt:

"Vincent hatte die Schranktür geöffnet und nach einer Tüte Zucker gegriffen, als sein Blick auf ein sonderbares Geschöpf fiel, das eindeutig nicht in einen Küchenschrank gehörte. >Hast du ein Glotzproblem, oder warum starrst du so?<, fragte es unfreundlich. So richtig leicht hat Vincent es nicht: Sein Bruder nervt, seine Eltern gehören einer merkwürdigen Sekte an - und dann erfährt er auch noch von einem übellaunigen Elf, dass die Vernichtung der Menschheit durch hungrige Dämonen unmittelbar bevorsteht. So etwas kann einem wirklich den Tag versauen! Also muss Vincent sich schleunigst darum kümmern, die Welt zu retten. Falls das überhaupt noch möglich ist..."


Nachdem ich auf das lustige Cover aufmerksam wurde und auch der Klappentext sehr interessant klang und ein super Buch versprach bin ich jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe wirklich sehr enttäuscht! Es war gerade mal halb so amüsant und gut wie erwartet.

Naja es kann natürlich auch sein das es einfach nicht meinen Nerv in Sachen Humor getroffen hat, aber ich fand die Passagen, die wirklich auffallend witzig sein sollten, einfach nicht amüsant.

Auch der Schreibstil und allgemein wie die Geschichte ablief war überhaupt nicht nach meinem Geschmack, eher wie ein Kinder- oder Jugendbuch. Wobei ich ja Jugendbücher auch mal gerne lese wenn sie gut geschrieben sind. Die Handlung konnte man leider sehr leicht vorhersehen und brachte nicht wirklich viele Überraschungen mit sich.

Die Charaktere waren auch nicht so das wahre, allgemein waren die Reaktionen auf den bevorstehenden Weltuntergang eher passiv und eher kalt. Als ob das so alltäglich wäre...

Fazit:
Trotz nicht erfüllter Erwartungen lies es sich gut lesen, auch die Aufmachung des Buches verdient ein Pluspunkt. Deshalb vergebe ich 6 Punkte, allerdings mit Tendenz nach unten.

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