19. September 2012

[Rezension] Denn das Glück ist eine Reise


 Inhalt:

"Der salzige Wind des Meeres, der Geschmack von Crêpes mit Cidre und das Gefühl unendlicher Freiheit - das Leben kann so schön sein. Georges genießt es in vollen Zügen. Mit seinem Freund Charles erfüllt sich der 83-Jährige einen großen Traum: einmal im Leben die Tour de France nachzufahren. Die einzige Verbindung zu seiner Familie sind die täglichen SMS an seine Enkelin Adèle, die ihren Großvater auf einmal mit ganz anderen Augen sieht."


Dieses Buch ist einfach wunderbar! Es kommt zwar recht unscheinbar daher mit seinem schönen Cover, hat es aber echt in sich. Die Autorin hat einfach so viel Herz und Humor in die Geschichte, die Beschreibung der Umgebung und die Charaktere gelegt das es einfach nur Spaß macht das Buch zu lesen. Es kommt einem alles so lebendig vor, man ist praktisch bei der Tour de France dabei!

Es kam oft genug vor das es mir ganz warm ums Herz wurde, als ich das Buch las. Die Beziehung zwischen Georges und Adele entwickelt sich weiter und man freut sich für beide das sie als Großvater und Enkelin wieder zueinander finden und auch die Geschehnisse an sich während der Reise waren wunderbar. Ich musste doch sehr oft Schmunzeln über die beiden "Alten". 

Trotz der locker leichten Geschichte und der Aufmachung des Buches schwingt immer ein nachdenklicher Ton mit, da wie im echten Leben auch im Buch nicht alles gut ist. Ich musste dank des Buches doch auch sehr viel nachdenken, da es doch sehr viel Tiefgang hat.

Leider gab es zwei Aspekte die mir nicht so gefallen haben, weshalb ich neun Punkte vergeben habe statt der vollen Punktzahl. Und zwar fand ich den Schreibstil wie die SMSen verfasst waren sehr sonderbar, so schreibt doch niemand...? Wenn ja ist das wohl an mir vorbeigegangen!
Auch die Handlung wiederholt sich, Beispiel: sie fahren mit dem Auto von A nach B, schauen sich dort um, essen und schlafen. Weitergehts.
Klar sie sich unterwegs um die Tour de France nachzufahren, aber ein bisschen gestört hat es mich schon.

Fazit:
Ein wirklich schönes Buch, das einem Lust macht auch einmal aufzubrechen und was neues zu wagen!

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