26. September 2012

[Rezension] Die dreizehnte Stunde


Inhalt:

"Nicholas Quinn sitzt im Verhörraum der Polizei. Seine Frau wurde ermordet, und man hält ihn für den Täter. Doch er ist unschuldig. Ihr Tod ist mit dem Schicksal von 212 Menschen verbunden, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind ? denn eigentlich sollte Nicholas? Frau an Bord dieser Maschine sein. Doch aus irgendeinem Grund hat sie die Maschine in letzter Minute verlassen. Dieser Grund ist für den Absturz verantwortlich. Und für ihren Tod. Ein Fremder betritt das Verhörzimmer. Er überreicht Nicholas eine goldene Uhr. 'Ihre Frau ist nicht tot', sagt er. 'Sie lebt noch. Und mit dieser Uhr können Sie sie retten. Sie haben 13 Stunden.' Der Countdown hat begonnen..."


Mit diesem Buch hab ich mich mal wieder an ein Genre herangewagt das ich ja so gut wie nie lese: Thriller. Und ich muss sagen es hat mir wirklich gut gefallen, es war spannend und mal sehr erfrischend anders! Abwechslung muss halt ab und an mal sein. 

Sobald man mit diesem Buch anfängt ist man sofort mitten drin in den Geschehnissen, es gibt keine Einleitung, kein Epilog, kein seichtes "Vorgeplänkel" nein man ist sofort mit dem Protagonisten Nicholas im Verhörraum und versucht den Geschehnissen zu folgen und sich ein Überblick über die Situation zu verschaffen. Der Leser bekommt auch keine Pause, die Ereignisse passieren Schlag auf Schlag und die Handlung wird immer spannender und mysteriöser!

Sehr interessant fand ich - weswegen ich das Buch auch lesen wollte - das die Zeit im Buch rückwärts ging. Kurze Erklärung dazu: Nicholas kann jeweils eine Stunde erleben und springt dann zwei zurück und hat dann wieder eine Stunde um in die Geschehnisse einzugreifen. Die Kapitel sind praktisch ein Countdown und die Seitenzahlen zählen auch runter. Mein Bedenken war, das man der Handlung wegen der Zeitsprünge nicht gut folgen kann. Glücklicherweise war es dann nicht so, nur ab und an. Aber es ist Empfehlenswert das Buch zeitnah zu lesen damit man nichts vergisst - das ist wichtig. 

Nicht so gut fand ich, dass irgendwann einfach zu viele Charaktere im Buch vorkamen. Man verliert einfach den Überblick und kann manches nicht ganz nachvollziehen, weil man nicht genau weiß wer das ist bzw. was derjenige nochmal gemacht hat. Auch die Zeitsprünge liefen meist gleich/ähnlich ab, was ich ein bisschen Schade fand.

Fazit:
Ein spannender und origineller Thriller dem ich acht Punkte gebe!

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