5. September 2012

[Rezension] Francis


Inhalt:

"Francis, der samtpfötige Klugscheißer, geht aufs Land. Was als gepflegter Ausbruch aus den häuslichen Verhältnissen beginnt, wird zu einer wahren Odyssee des Schreckens. Nur zu bald stößt Francis auf einen enthaupteten Artgenossen, und schon steckt er in einer mörderischen Geschichte um blinde Katzen und wilde Jäger, schlaue Verbündete und einer schöne Verführungen. Wenn einer in der Lage ist, die Mordserie zu beenden, dann der neugierige Katzendetektiv. Doch die Grausamkeit der Tiere und der Wahn des Menschen fordern ihren Tribut... "


Der zweite Felidae Roman von Akif Pirincci hat mir doch wirklich besser gefallen als der erste Teil. Der Einstieg war leichter und man kam schnell in den Schreibstil und die Denkweise von Francis rein - schließlich hatte ich ja Teil eins schon gelesen. Aber es war nicht nur das, allgemein hatte ich das Gefühl viel schneller voranzukommen.

Wie gewohnt war das Buch lustig/ironisch durch den einzigartigen Humor von Fancis, informativ auf Grund der Erklärungen einiger Fachbegriffe und Begebenheiten aus der Katzenwelt und auch grausam durch die wie gewohnt blutrünstigen Taten. Diese Mischung finde ich doch sehr gelungen. 

Leider gab es auch negative Punkte in dem Buch, unter anderem war der zweite Teil vom Aufbau her und was die Ermittlungen angeht doch sehr an den ersten Teil angelehnt. Ich will nicht zu viel verraten, aber man wusste schon vorher wer hinter allem steckt bzw. man vermutet es stark!

Außerdem gab es einen Abschnitt den man völlig aus dem Buch weglassen könnte, da er überhaupt nicht relevant ist - in meinen Augen - und die Handlung nur unnötig in die Länge zieht. Das führt dazu, das obwohl das Buch insgesamt sehr spannend ist auch zwischendrin langweilig wurde.

Fazit:
Ein weiterer spannender Katzenroman, der mich positiv überrascht hat. Ich vergebe 8 Punkte!

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