23. Oktober 2012

[Rezension] Das Elfenportal

Inhalt:
"Seit Jahrtausenden stellen die Elfen des Lichts den Kaiser des Elfenreichs. Doch den bösartigen Elfen der Nacht ist jedes Mittel recht, die Macht des Kaisers zu brechen. Sie schließen einen unheilvollen Pakt mit den Dämonen der Finsternis. Und der grausame Dämonenfürst Beleth verlangt ein Opfer: Pyrgus Malvae, den Sohn des Elfenkaisers!


Pyrgus sieht sich von den finsteren Mächten verfolgt, im Elfenreich ist er nirgends mehr sicher. Es bleibt ihm nur die überstürzte Flucht in eine Parallelwelt. Doch durch einen Fehler im Portal landet er beim Übertritt auf Schmetterlingsgröße verkleinert im Garten des skurrilen alten Mr Fogarty, wo dessen junger Freund Henry ihm zum ersten Mal das Leben rettet. Hat er in ihm einen Verbündeten gefunden? Können sie gemeinsam die Mächte des Bösen bekämpfen und das Elfenreich retten?"


Ich habe mir ehrlich gesagt sehr schwer getan in die Geschichte einzusteigen und konnte anfangs gar nicht richtig in das Geschehen eintauchen. Ich vermute das es an zwei Dingen lag: 1. der Schreibstil des Autors, der mir etwas Schwierigkeiten machte und 2. die fehlenden Umschreibungen/Beschreibungen der Umgebung, der Wesen/Charaktere, etc.
Aber das was an Beschreibungen kam hat mich nicht so begeistert, denn naja wenn man ein Buch namens Elfenportal liest erwartet man auch Elfen wie man sie kennt und nunja, das ist in dem Buch nicht der Fall gewesen. Denn die Elfen in dieser Welt sehen im Prinzip aus wie normale Menschen und auch die Elfenwelt ist ziemlich Techniklastig, schon fast Steampunkmäßig. Da musste ich mich erstmal dran gewöhnen...

Das Buch ist jeweils in zwei Handlungsebenen unterteilt, einmal die Handlung in der Elfenwelt und außerdem die Handlung in der normalen Welt in dem es um Henry und Mr. Forgarty geht. Ich muss sagen die Handlung in unserer Welt waren für den Verlauf des Buches total überflüssig und haben mich nur gelangweilt. Allgemein gab es einige langatmige Passagen die mir das vorankommen erschwert haben.

Auch die Hauptcharaktere waren mir Anfangs nicht so sympatisch und ich wurde nur schwer mit ihnen warm.

Nach der ganzen Kritik klingt das Buch so grottenschlecht. Nun so schlect wars nicht, es hat auch seine spannenden, interessanten und humorvollen Seiten. Wortwörtlich. 

Fazit:
Ein unterhaltsamer, etwas anderer Elfenroman, den ich aber Lesern die gerene klassische Fantasy lesen nicht empfehlen würde.

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