13. November 2012

[Rezension] Meridian - Dunkle Umarmung

Inhalt:
"Mein Name ist Meridian. Ich gehöre leider nicht zu den Mädchen, die man gerne zu Geburtstagsfeiern einlädt - denn obwohl ich es ganz sicher nicht will, muss ich mein Leben mit dem Tod teilen. Ich bin eine Fenestra: Durch mich gelangen die Seelen der Verstorbenen in den Himmel. Aber davon wusste ich nichts, bis ich sechzehn Jahre alt wurde - und plötzlich in großer Gefahr schwebte... "


Die Grundidee dieses Buchs fand ich super, Fenestrae, durch die Seelen in den Himmeln gelangen. Echt mal was neues, zumindest kannte ich das noch nicht. Teilweise war es mir dann doch etwas zu abgehoben, aber das ist ja Geschmackssache.

Allgemein lässt sich das Buch auch gut lesen, es ist flüssig geschrieben und auch die Dialoge sind nett. Allerdings muss ich sagen das mir der Einstig etwas schwergefallen ist, und es auch während der Geschichte an manchen Stellen verwirrend war. Vor allem am Anfang war vieles ungewiss, da Meridian eben von ihrem Schichsal nichts wusste. Erst im Laufe der Zeit als sie alles erfährt wird auch dem Leser alles klar und blickt durch.

Die Charaktere im Buch sind mir leider etwas zu oberflächlich, ja sympatisch oder auch unsympatisch im Fall der Bösewichte, aber mir hat da einfach etwas gefehlt. Facetten, Hintergrund, Emotionen,... Man erfährt nur von Meridian ein bisschen mehr, da das Buch in der ICH-Form geschrieben ist.

Einen großen Kritikpunkt hab ich leider noch: und zwar das Verhalten der Eltern von Meridian. Das war mir einfach ein Rätsel und wie ich finde auch völlig unpassend. Also mich hat das nur aufgeregt! Aber ich will ja nicht zu viel verraten.  ;)

Fazit:
Ein netter Fantasyroman, der sich schnell lesen lässt und mit einer interessanten neuen Idee punktet! Ich vergebe 8 Punkte, allerdings tendiere ich nacht unten.

1 Kommentar:

  1. Sehe ich ähnlich wie du ;)
    Beim Verhalten der Eltern muss ich dir absolut Recht geben!

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