20. Dezember 2012

[Rezension] Breeds 01 - Callans Schicksal

Inhalt:

"Als Journalistin ist Merinus Tyler ständig auf der Jagd nach einer guten Story. Eines Tages stößt sie auf Hinweise, dass das Militär genetische Experimente an Menschen vorgenommen hat. Und es gelingt ihr tatsächlich, einen der Supersoldaten aufzuspüren, der vor seinen Schöpfern geflohen und untergetaucht ist. Callan Lyons trägt Löwenblut in sich und besitzt übermenschliche Kräfte. Von ihrer ersten Begegnung an weckt der attraktive Callan eine wilde Leidenschaft in Merinus. Doch das Militär und die Gen-Forscher sind Callan dicht auf den Fersen."


Das Buch lässt sich sehr gut lesen und hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil. Es ist so ein Buch das man nicht aus der Hand legen kann!

Die Hintergrundgeschichte mit der Idee die DNA von Menschen mit Raubtieren zu kreuzen fand ich sehr spannend, war auch mal eine neue Idee in diesem Genre. Mal was anderes als Werwölfe, Vampire, etc. Nur hätte ich gerne mehr davon erfahren, von der Forschung und der allgemeinen Vergangenheit, das kam mir etwas zu kurz und man konnte teilweise doch nur spekulieren und vermuten wieviele dieser Menschen mit Raubtier DNA existieren.
Im Buch geht es hauptsächlich um Callan der zusammen mit anderen Menschen mit Raubkatzen-DNA im Rudel lebt, er selbst hat als einziger im Rudel Löwen-DNA. Es wird auf die anderen Rudelmitglieder nicht näher eingegangen, teilweise wird es nur kurz angeschnitten. Fand ich aber nicht schlimm denn es gibt ja genug Folgebände in dem alle ihren Part bekommen werden.

Callan war mir größtenteils eigentlich ganz sympathisch - nur die sich ständig wiederholende Masche von ihm alles zu bestimmen hat mich etwas genervt... aber gut er ist halt auch zum Teil ein Löwe. ;)
-Merinus konnte mich Anfangs nicht so ganz überzeugen und ich konnte mich mit ihr nicht anfreunden, gut das sie sich im Laufe der Geschichte zum Guten weiterentwickelt und etwas mehr Rückgrat zeigt.

Der Erotikanteil bei diesem Buch war schon sehr hoch, ums mal so zu sagen: Gefühlt alle paar Seiten gehts zur Sache. Die Parts haben mir größtenteils eigentlich ganz gut gefallen und waren von der Autorin doch sehr detailreich beschrieben. Nur muss ich sagen, dass mir das ein bisschen zu viel des Guten war. Weniger ist manchmal mehr!
Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits ist, dass die Sprache in den Dialogen oder in den Erotikszenen etwas derb war - ist nicht so mein Fall.

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