17. Dezember 2012

[Rezension] Der Ruf des weißen Raben


Inhalt:
"Die Trommeln und Stimmen verstummen, als die wirbelnden Rauchschwaden aufsteigen. Myras Herz pocht beinahe schmerzhaft in ihrer Brust. Sie ahnt nicht, dass sie Zeugin eines Rituals ist, mit dem der Indianer Chad Blue Knife die Geister ruft. Es wird ihre Zukunft und alles, woran sie glaubt, verändern. Sie spürt, dass ihr Leben und das von Chad auf alle Zeiten untrennbar miteinander verwoben sind... "


Meine Meinung zu diesem Buch war schon während des lesens wie auch danach ziemlich gespalten.

Einerseits gefiel es mir sehr gut, da ich die Geschichte interessant finde und der Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen war. Auch die Beschreibung der Landschaft und der Umgebung empfand ich als angenehm und nicht unnötig in die Länge gezogen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man eine Menge über die Glaubenswelt der Indianer erfährt.

Andererseits hab ich auch einige Kritipunkte an dem Buch. Kommen wir erstmal dazu wie die Geschichte erzählt wird, das geschieht in verschiedenen Zeitebenen. Im Buch gibt es insgesamt drei davon, einmal Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. An sich in Ordnung, macht es auch interessanter wie ich finde. Allerdings war der Zeitstrang in der Zukunft für mich total überflüssig.
Die Handlung die am Anfang sehr vielversprechend und interessant wird im Laufe der Geschichte doch sehr abgehoben. Plötzlich geht es um Zeitreisen, Zauberkräfte, etc. Das war mir etwas zu viel des Guten.
Ein dickes Minus bekommen von mir leider die Charaktere in dem Buch, die konnten so gar nicht überzeugen. Ich konnte mich mit keinem irgendwie anfreunden oder mich in jemanden hineinversetzen. Chad war mir leider viel zu perfektt und zu glatt und Mira emfpand ich meistens als lästig und naiv. Einzig Chads Großmutter konnte ich leiden.

Fazit:
Ich vergebe 7 Punkte für ein schönes Buch für zwischendurch, von dem ich mir vorher etwas mehr erhofft hatte.

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