11. Dezember 2012

[Rezension] Im Tal der großen Geysire

Inhalt:

"Im Tal der großen Geysire, auf der Nordinsel Neuseelands, führen die Bradleys ein beliebtes Hotel. Von dort unternehmen sie mit ihren Gästen Ausflüge zu dem achten Weltwunder, herrlichen Sinterterrassen in Weiß und Zartrosa. Doch im Juni 1886 bricht ein Vulkan aus, der nicht nur das Weltwunder unter Lavabrocken und Asche begräbt, sondern vermutlich auch die kleine Elizabeth, die jüngste Tochter der Bradleys. Seit der Katastrophe ist das Mädchen verschollen. Ihre Familie droht an dem Verlust zu zerbrechen - bis eine geheimnisvolle Maori auftaucht und die Kraft ihrer Liebe alles zum Guten wendet."


Auch bei dieser Neuseeland-Saga schafft es die Autorin den Leser komplett in ihren Bann zu ziehen und in die Geschichte einzutauchen. Man kann sich durch den schönen und detailreichen Schreibstil alles gut vorstellen. Das einzigste was mir ein bisschen gefehlt hat war die Beschreibung der Häuser und Kleidung zu der Zeit in der das Buch spielt hat mir so ein bisschen gefehlt und mir fiel es etwas schwer mir diesen Teil vorzustellen.

Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant. Die Autorin knüpft geschickt verschiedene Handlungsstränge, Geschehnisse und Charaktere aneinander das man während des ganzen Buchs gut unterhalten wird. Man wird während des Lesens oft überrascht und erfährt neues, allerdings waren manche Dinge schon sehr leicht vorauszuahnen.

Die Charaktere sind durchweg verschieden und auch vielschichtig. Man lernt die Hauptcharaktere gut kennen, da die Ich-Perspektive während der Geschichte wechselt und man so die Gefühls- und Gedankenwelten kennen lernen kann. Auch die Entwicklung der Charaktere war vorhanden und zeigen neue Facetten.

Ich vergebe 8 Punkte für einen schönen, leicht zu lesenden Roman der hier und da doch kleine Schwächen hat.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen