18. Dezember 2012

[Rezension] Totentöchter - Die dritte Generation

Inhalt:

"Sie sind jung und schön, doch dem Tod geweiht. Rhine ist sechzehn Jahre alt - und wird in vier Jahren sterben. Ein missratenes Genexperiment hat katastrophale Folgen für die Menschheit: Frauen leben nur bis zum zwanzigsten, Männer bis zum fünfundzwanzigsten Lebensjahr. In dieser Welt ist nicht ungewöhnlich, was Rhine passiert: Sie wird entführt und mit dem reichen »Hauswalter« Linden in eine polygame Ehe gezwungen, um möglichst schnell Nachkommen zu zeugen. Rhine präsentiert sich eine glitzernde Welt voller Luxus und Reichtum - eine Welt ohne Freiheit. Gemeinsam mit dem Diener Gabriel plant Rhine ihre Flucht, bevor es zu spät ist... "


Eine sehr überzeugende Dystopie, welche mich von der ersten Seite ab komplett in ihren Bann gezogen hatte. Der Leser wird in eine Welt hineingeworfen, in der die Menschheit sehr verzweifelt ist und nichts gegen das frühe sterben tun kann - die allgemeine Angst und Verzweiflung wird sehr greifbar dargestellt.

Das Buch besticht nicht durch blutige Szenen oder rasante Actionszenen - nein das spannende an diesem Buch sind die authentischen Charaktere und ihre verschiedenen, vielschichtigen Beziehungen untereinander. Das ganze Geschehen wirkt dadurch sehr real.

Rhine, aus deren Sicht man die Geschichte erlebt, war mir von Anfang an sympatisch. Man durchlebt mir ihr alles, leidet, kämpft um ihre Freiheit, trauert und man freut sich auch mit ihr in den wenigen Glücksmomenten in ihrem Leben. Die Zerrissenheit in ihr zwischen dem Sehnen nach Freiheit und der Verbundenheit mit ihren "Schwesterfrauen" und ihrem Leben als Ehefrau war sehr realistisch dargestellt.
Die ganze Situation und das Geschehen haben mich sehr berührt und ich hab lange über dieses Buch nachgedacht nachdem ich es gelesen hatte.

Fazit:
Ein toller Auftakt zu einer Triologie, welche Lust auf mehr macht. Das Ende, so viel kann ich verraten, ist sehr vielversprechend und lässt auf einen sehr spannenden zweiten Teil schließen!


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