4. März 2013

[Rezension] 3096 Tage

Inhalt:

"Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen."


Ein fesselndes, bewegendes und vor allem schockierendes Buch! Damals als die Geschichte in den Medien die Runde machte habe ich das leider nicht wirklich mitverfolgt, ich war zu der Zeit noch recht jung. Deshalb wollte ich das Buch lesen und auch weil ich sehr viel Gutes darüber gehört hatte.

Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle eigentlich gar nichts sagen, man kann es eigentlich nicht bewerten und kritisieren möchte ich erst Recht nicht.

Der Schreibstil war flüssig, detailreich und lies sich angenehm lesen. Das Buch war spannend und ich habe mitgefiebert, dass sie es endlich schafft auszubrechen - obwohl ich ja eigentlich wusste wann sie rauskommt.

Schockiert war ich ja von dem Verhalten der Medien und Presse als sie es endlich schaffte zu fliehen - wie kann man nur so sein? So unmenschlich... kaum zu glauben das ein Mensch der 8 Jahre lang in Gefangenschaft überlebt und versucht stark zu bleiben um raus zu kommen und dann so eine Reaktion erlebt.

Fazit: Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch, welches schockiert und menschliche Abgründe aufzeigt.




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