14. Juni 2013

[Rezension] An einer fernen Küste


 Inhalt:
"New York gegen Ende des 18. Jahrhunderts: Elizabeth und Nathaniel Bonner leben mit ihrer Tochter Hannah und den neugeborenen Zwillingen im Hinterland von New York. Ihre Ruhe wird gestört, als sich herausstellt, dass Nathaniels Vater in seiner schottischen Heimat potenzieller Erbe eines Grafentitels ist und dessen derzeitiger Träger Angst hat, seinen Besitz zu verlieren, weil seine Tochter mit einem Protestanten verheiratet ist. Moncrieff, dem Sekretär des schottischen Grafen, ist jedes Mittel recht, um Nathaniel und seine Familie nach Schottland zu locken - schließlich entführt er die neugeborenen Zwillinge."

Die Handlung knüpft einige Monate nach den Handlungen des ersten Bandes ein und lässt den Leser direkt wieder in die Geschichte von Elizabeth Bonner und ihrer Familie eintauchen.
Ich persönlich war sofort wieder mitten drin im Geschehen und hab mich gefreut auf die Bekannten “Gesichter” zu treffen, mit denen ich im ersten Band so viel Zeit verbracht hab. Es war wie ein "nach Hause kommen".

Der Schreibstil von Sara Donati ist auch im zweiten Band wieder angenehm zu lesen und auch die detaillierten Beschreibungen haben mich wieder in ihren Bann gezogen!

In diesem Band spielt ein Großteil der Geschichte außerhalb Paradise bzw. komplett außerhalb von Amerika. Sie reisen nach Kanada, verbringen viel Zeit - für mich gefühlt eine Ewigkeit -  auf dem Meer und letztendlich landen sie auf Carryckcastle in Schottland wo sie für längere Zeit verweilen.
Der Wechsel des Schauplatzes ist zwar interessant aber hat mir irgendwie nicht zugesagt - allgemein die ganze Situation und die Personen auf Carryckcastle war meiner Meinung nach unpassend und auch unnötig, mich hat es in die Wälder Amerikas zurückgezogen und ich war froh als die Familie Bonner ihre Heimreise antreten konnte.

Ich muss zugeben, dass mich das Buch etwas gelangweilt hat als sie sich in Schottland aufgehalten haben. Es hatte für mich zu viele Längen.

In meinen Augen ist dieser Teil schwächer als der erste und ich hoffe das im nächsten die Handlung in Paradise/Amerika bleibt! Im großen und ganzen konnte mich Teil zwei nicht ganz überzeugen und bekommt deshalb 7 Punkte, natürlich mit der Tendenz nach oben. Versteht mich nicht falsch, es ist ein gutes Buch aber ich brauche ja noch zum Bewerten Luft nach oben! ;)

Ein Minuspunkt ist auch noch, das im Buch sehr viele Rechtschreibfehler sind und wie mir während des Lesens aufgefallen ist werden auch öfter mal Namen vertauscht. Da hätte sich der Verlag etwas mehr Mühe geben können...

Zwei Anmerkungen habe ich allerdings noch... Erstens: einer meiner Lieblingscharaktere stirbt... *schnief* Ich war darüber sehr traurig, die nächsten drei Bücher der Reihe werden dann wohl ohne ihn auskommen müssen. Wer das ist spoiler ich natürlich nicht!!
Und Zweitens: Man merkt, dass Hannah - die Tochter von Nathaniel - immer weiter in den Vordergrund rückt und die Handlung sich teilweise sehr auf sie fokussiert. Das lässt darauf schließen das der nächste Band hauptsächlich um sie gehen wird, es wird also spannend!


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