3. Juni 2013

[Rezension] Im Herzen der Wildnis

Inhalt:

"Paradise heißt der Ort im Staat New York, zu dem sich die junge Elizabeth Middleton aufmacht. Dort leben ihr Vater und ihr Bruder, und dort will sie Kinder unterrichten - gleichgültig, welcher Hautfarbe und Herkunft. Aber am Rande der Wildnis begegnet sie einem Mann, der ihr ganzes Leben verändert."


Mit diesem Buch reist man in die Vergangenheit der USA und kann mit den Augen von Elizabeth die Geschichte hautnah erleben. Die Autorin beschreibt einfach realistisch, bildhaft und wunderschön, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Nach ein paar Seiten war ich schon richtig tief in die Geschichte eingetaucht und davon gefangen! Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Zwischendrin gab es mal Stellen, die etwas langatmig und auch manchmal ein klein wenig langweilig waren, aber das war nur die Ausnahme. Bei einem so dicken Buch kommt das halt mal vor. ;)

Das Buch hat eine Menge verschiedene Elemente in sich vereint, die sich gut vereinen bzw. sehr schn zusammenspielen. Das Maß an Romantik, Spannung, Abenteuer, Komödie war genau richtig und hat das Lesen abwechslungsreich gemacht.
Elizabeth ist ein toller Charakter, mit ihren Stärken und Schwächen konnte man sich gut in sie hineinversetzen und sich auch mit ihr identifizieren. Ich konnte mich teilweise sehr stark in ihr wiederfinden. ;) Nathaniel war mir etwas zu perfekt, ich kann es nicht anders sagen. Alle waren ständig voller Lob für ihn, was mich etwas gestört hat. Aber trotzdem ist er ein sympatischer Kerl, den ich im Laufe der Geschichte mehr und mehr mochte, weil er irgendwann auch nicht mehr so perfekt wurde.

Allgemein sind die Charaktere aus "Im Herzen der Wildnis" ein großer Pluspunkt. Es gibt so viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Charakteren und Lebensweisen, das trägt dazu bei, dass die Geschiche Interessant und realistisch ist und auch bleibt.
Meine beiden absolute Lieblinge sind aber eindeutig der Indianer Runs-from-Bears und der Trapper Robbie MacLachlan! Beide hab ich einfach lieb gewonnen, grade weil sie etwas "anders" sind aber das macht sie grade so liebenswürdig. :)

Fazit:
Ein toller Auftakt der mir beim Lesen großen Spaß gemacht! Zum Glück habe ich die Folgebände zu Hause liegen!

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