30. Dezember 2013

[Rezension] Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig

Inhalt:
"Mats glaubt nicht mehr an seine Träume - zu sehr ist er daran gewöhnt, in der Arbeitswelt zu funktionieren. Auch seine Frau Kiki erreicht ihn nicht mehr. Bis es zu einem Ereignis kommt, dass Mats zwingt, innezuhalten. Ein kleiner Junge hilft ihm dabei, die Welt mit anderen Augen zu sehen und sein Leben neu zu gestalten. Dass man heute noch an Wunder glauben kann, davon erzählt Jandos modernes Märchen Sternenreiter, eine poetische Erzählung für Jugendliche und Erwachsene. Ein Buch über Freundschaft, Menschlichkeit und die Verwirklichung von Träumen."

Meine Meinung zu diesem kleinen Büchlein ist etwas zwiegespalten und ich weiß auch nicht Recht wie ich meine Meinung dazu ausdrücken soll - auch ein Grund weshalb ich ein bisschen länger gebraucht habe - aber ich werde es mal versuchen.

Der Grundgedanke, die Idee des Buchs finde ich sehr schön und auch traurig, denn es ist einfach ein aktuelles Thema in gewisser Weise auch für mich. Man sollte zu viel Stress auf der Arbeit, zu viel Arbeit im Allgemeinen und auch ohne jeglichen Ausgleich nicht unterschätzen. Was leider heutzutage auch viel zu sehr links liegen gelassen wird ist die Tatsache, dass Menschen arbeiten um Geld zu verdienen statt ihre Träume leben zu können. Die Gesellschaft ist leider viel zu sehr auf Geld und Konsum ausgerichtet, und dass kann ebenso krank machen. Ich finde es gut und auch richtig das dieses Thema im Buch angesprochen wird!
Deshalb hat das Buch für mich in dieser Zeit sehr gut gepasst, ich war und bin es auch jetzt noch in einer ähnlichen Situation. Aber genug davon, zurück zu meiner Meinung über das Buch.

Die vielen kleinen Weisheiten und Sprüche haben mir zu Denken gegeben, aber auch in gewisser Weise Trost und Kraft gespendet. Ein Grund das Buch wieder und wieder in die Hand zu nehmen und etwas darin zu blättern und zu lesen. Finde ich persönlich sehr positiv, da hat man etwas von seinem Buch. ;)

Ein weiterer Pluspunkt aus meiner Sicht ist, dass das Buch hat Anfangs eine etwas düstere, melancholische Stimmung hat, welche anschließend zur Verzweiflung wechselt, dann zur Hoffnung und zum Ende hin strahlt es Heiterkeit und Glück aus - das fand ich einfach super!

Jetzt kommt leider ein Aber, denn ich gehöre wohl zu den Menschen die sich mit dem Jungen nicht hunderprozentig anfreunden konnten, ich fand ich nicht unsympathisch, nein auf keinen Fall... aber zwischendurch kamen mir immer wieder Gedanken in der Art: "Was für ein vorlauter, kleiner..." *hust*
Außerdem muss ich noch kritisieren, dass ich die Geschichte rund um das Auftauchen und den Abschied des Jungen etwas seltsam fand, meiner Meinung nach wäre es besser gewesen wenn er einfach aufgetaucht wäre ohne großes Brimborium. Aber gut das ist Geschmacksache und nicht sooo schlimm.

Fazit:
Ein wirklich schönes, kleines Buch mit kleinen "Abers" dem ich 8 Punkte gebe... eigentlich wollte ich 7 geben, aber das konnte ich dann doch nicht. Dafür hat es mich dann zu sehr berührt.

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