21. Januar 2014

[Interview] Autor: Patrick Satters - Der Gott des Todes

Hallo Patrick,

Erst mal danke für das Interview! Das ist das erste Mal für mich, also sozusagen Premiere für meinen Blog!

"Für mich ist es schon ein bisschen Gewohnheit geworden, schön ist es aber trotzdem immer noch. Mit Leser zu reden macht mir von allen Dingen am meisten Spaß. :D
"

Bevor ich dir ein paar Fragen stelle, erzähl uns doch mal ein bisschen was von dir. Was machst du denn neben deiner Autortätigkeit? 
"Ich bin Medieninformatiker, was wohl auch den mathematischen Anteil in meiner Geschichte erklärt. Es taucht Unteranderem ein Kartenspiel auf, bei dem ich mir die Wahrscheinlichkeiten errechnet habe, damit die Handlungen auch wirklich begründet logisch sind. Das sind aber alles Dinge, die unter der Oberfläche versteckt sind und dem Leser gar nicht ins Auge fallen. Ansonsten bin ich ein absoluter Cineast und schau so ziemlich alles liebend gern."

Letztes Jahr war ich eine derjenigen, die du für deine Rezensionsexemplare ausgewählt hast. Wie ist das denn so gelaufen? Wie waren die Resonanz und die Reaktion auf deine Anfragen? Gibt es vielleicht sogar etwas Skurriles oder Kurioses zu erzählen? ;) 
"Man beschäftigt sich ja schon vorher mit Büchern und hat somit ein paar Blogs gesehen, die einen als Leser gefallen. Andere hingegen wurden mir weiterempfohlen und dadurch kam ein großer Haufen an Rezenten zusammen. Der größte Teil der Rezenten sagte selbstverständlich ab, meistens aufgrund von zeitlichen Problemen. Grundsätzlich gab es aber ein reges Interesse, da es für viele ungewöhnlich war, von einem Autor direkt angeschrieben zu werden. Das Kurioseste war bisher eine Kritik zu meiner Kurzbeschreibung. Mir wurde erklärt, dass es unlogisch sei, dass ein Mann Selbstmord begehrt, obwohl er seine Frau liebt und ich das doch umschreiben sollte. Die Frau hat offenbar nicht verstanden, dass genau die Frage „Wieso macht er das eigentlich?“, im Buch offenbart wird." 

Bist du mit den Rezensionen und Reaktionen auf dein erstes Buch "Der Gott des Todes" bisher zufrieden? 
"Sehr sogar, da ich oftmals viel kritischer gewesen wäre. Die Geschichte ist einfach „Anders“, als alles was ich kenne und was auch die Rezenten bisher gelesen haben. Das wiederum macht es so unheimlich schwer diesen Roman überhaupt den Menschen näherzubringen. Ich kann es mit nichts vergleichen. Ich kann es nicht mal wirklich in eine Kategorie einordnen. Daher scheiden sich auch die Geister daran. Ich wollte einfach etwas Neues machen und dabei läuft nicht immer alles glatt."

Du schreibst, dass du schon mit 12 Jahren mit dem Schreiben begonnen hast. Wolltest du denn schon damals Autor werden, oder war das nur ein Hobby für dich. 
"Für mich ist es „nur“ ein Hobby. Ich hab damals die Lust am Lesen verloren und wollte selbst Geschichten schreiben, denn beschweren kann sich jeder. Aus dem Grund habe ich eine Geschichte geschrieben, die originell ist. Ich denke, das habe ich geschafft und meine nachfolgenden Geschichten werden ebenso neuartig sein, auf andere Art und Weise."

Was war denn deine größte Inspirationsquelle, nicht nur für dein aktuelles, sondern auch für deine anderen Werke aus jungen Jahren? Wie sieht es heute aus? 
"Inspirationsquelle ist immer das Leben selbst. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, findet man immer etwas Interessantes. Es gibt Dutzende Techniken, um kreativ zu sein. Am leichtesten ist es zum Beispiel bekannte Sachen einfach umzudrehen. Anstatt die Geschichte aus der Sicht eines Detektivs zu schreiben, könnte stattdessen der Mörder der Protagonist sein. Was sind seine Hintergründe für den Mord? Was geht bei der Planung schief? Mir fällt spontan kein Buch ein, in dem genau das vorkommt. Es gibt also eine Menge zu erzählen, es muss sich nur jemand die Mühe machen und sich darum kümmern."

Arbeitest du aktuell schon am nächsten Teil der Reihe? Wenn ja, wie weit bist du denn schon? Möchtest du uns auch schon den Titel verraten und uns vielleicht ein bisschen davon erzählen? "Ich arbeite zurzeit an einer Romanze, die sie dem Ende nähert. Der zweite Teil der Fantasy Trilogie ist bereits durchgeplant. Ich muss „nur“ noch die Wörter hübsch niederschreiben, doch das wird noch lange dauern. In dem Nachfolger wird es um den Gott des Schicksals gehen und es ist eine Mischung aus Fantasy + Detektiv Roman und Täglich grüßt das Murmeltier. Es ist also mal wieder etwas vollkommen anderes."

Hast du schon Pläne für weitere Projekte (Bücher/Reihen)? 
"Ich habe viel zu viele Ideen. Ich notiere mir die immer, egal wie bescheuert sie zunächst klingen. Manchmal verbaue ich sie als Nebenhandlung, oder schreibe eine Kurzgeschichte und manchmal erwachsen daraus ganze Roman Serien. Ich merke aber zunehmend, dass ich mit dem Schreiben nicht mehr hinterher komme. Daher bin ich auch immer auf der Suche nach Co-Autoren, die zwar ein geschicktes Händchen haben, denen aber die Motivation fehlt, es alleine durchzuziehen. Zu zweit bleibt man eher dran und entdeckt auch leichter Fehler. Wer also Interesse hat, soll mir ruhig schreiben. :D" 

Vielen Dank für das Beantworten der Fragen Patrick!
"Vielen Dank für die kreativen Fragen deinerseits. Habe mir bisher am meisten gefallen. :D"

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