15. Januar 2014

[Rezension] In Zeiten des Sturms


Inhalt:
"Ins ferne Montreal zieht es die Töchter und Söhne der Bonners auf der Suche nach Abenteuern oder der großen Liebe. Doch die bedrohliche Auseinandersetzung zwischen den noch jungen Vereinigten Staaten und Kanada spitzt sich zu. Daniel Bonner beschließt, in den Krieg zu ziehen und gerät bald in Gefangenschaft. Hannah muss endlich den Schmerz um ihre verlorene Familie vergessen, wenn sie das Leben ihres Bruders retten will."


Nun bin ich schon bei dem vierten Teil angelangt! Nach den ersten paar Seiten war ich sehr erschrocken über die vielen vergangenen Jahre seit Teil 3, viele bekannte und geliebte Menschen der Familie Bonner sind gestorben und es gibt viele Veränderungen.
Wie auch im dritten Teil ist die Stimmung düster, sogar noch mehr da die Situation des Landes wegen des Krieges immer brenzliger und gefährlicher wird. Die Ansprannung ist fast mit den Händen zu greifen und man hofft das der Krieg die geliebten Personen verschonen wird.

Elizabeths und Nathaniels Kinder - Luke, Daniel, Lily - stehen nun im Vordergrund des Geschehens, außerdem kommt Jennet wieder was mich sehr gefreut hat! Diese lernt man nun als Erwachsene immer besser kennen, alle haben sich weiterentwickelt und man kann ihre Eltern in ihnen wiedererkennen. Allesamt sind mir sehr sympatisch und ich hab sie in mein Herz schließen können, noch mehr sogar als zu den Zeiten wenn sie noch Kinder waren. Lily ist in den Irrungen und Wirrungen der Liebe verheddert und findet zu meiner Freude ihr Glück mit einem tollen Mann, ichwill ja nicht verraten wer es ist, wäre ja Spoiler, aber ihr Zukünftiger ist einer meiner Lieblingscharaktere in diesem Buch! :)

Auch Nathaniels älteste Tochter Hannah kommt wieder zurück, nachdem sie am Ende von Band 3 mit ihrem Mann nach Westen gezogen ist. Leider kommt sie alleine...
Als wäre sie nicht genug vom Schicksal gebeutetl, trifft sie auch noch Liam Kirby wieder und auch das nimmt für die beiden kein gutes Ende. Ich hätte mir gehofft das sie mit ihm ein Happy End haben könnte, aber da hat mir die Autorin ein Strich durch die Rechnung gemacht. :(

Das Buch ist durchweg interessant und hat viele spannende Höhepunkte, aufgrund der hohen Seitenanzahl hat es auch leider ein paar Längen, die ich aber als nicht wirklich schlimm empfand. Aber das ist der Grund weshalb ich "nur" 9 Punkte statt volle 10 vergebe.
Der rießen Cliffhanger am Ende ist einfach nur fies von der Autorin! Man muss den nächsten Teil einfach lesen und das ist leider schon der Letzte, aber gut das der bei mir im Regal steht und darauf wartet gelesen zu werden.

Mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen als ich gesehen habe, dass die Indianischen Namen wieder auf Englisch geschrieben sind... puuuh :) Das hat mich im letzten Buch arg gestört!

Fazit:
Ein wirklich starker vierter Teil! Sehr informativ was die historischen Ereignisse in Nordamerika im 18 Jhd. angeht und dabei spannend und unterhaltsam. Ich vergebe 9 Punkte!

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