23. Juni 2014

[Rezension] Survivor Dogs 02 - Ein verborgener Feind

Inhalt:
"Lucky, Bella und die anderen Leinenhunde haben es in die Wildnis geschafft. Dort gibt es Beute und sauberes Wasser – aber auch ein Rudel Wildhunde, das ihr Territorium gegen jeden Eindringling erbittert verteidigt. Als Lucky und seine Freunde auf das Rudel Wildhunde unter der Führung eines furchterregenden Wolfshundes treffen, befürchtet Lucky blutige Kämpfe. Hin und her gerissen zwischen Angst, der Sehnsucht nach Unabhängigkeit und Loyalität gegenüber seinen neuen Freunden, lässt er sich auf eine gefährliche Mission ein..."


Die Geschehnisse knüpfen nahtlos an den ersten Teil an und da ich die beiden Bücher direkt nacheinander gelesen habe war ich sofort wieder mittendrin!
Der Anfang war richtig spannend und leider auch  traurig... Allgemein war der zweite Teil meiner Meinung nach viel emotionaler und auch etwas tiefer als sein Vorgänger. Bei Lucky spürt man wirklich die innere Zerrissenheit zwischen dem neuen Wildhunde-Rudel und seinen "Leinenhund"-Freunden. Ich fand die Vorgänge im Wildhunde-Rudel teilweise wirklich grausam und konnte mir das so gar nicht vorstellen, aber das ist leider die harte Realität...

In diesem Band hat die Autorin die Vermischung zwischen Hund und Menschlichem Denken und Handeln meiner Meinung nach noch weiter voran getrieben. Man hat das schon im ersten Teil schön herauslesen können und ich fand es spannend bei den verschiedenen Hunden menschliche Eigenschaften zu entdecken. Grade Lucky ist einfach so menschlich und eine gute Seele. Deshalb tut er mir Leid, das er wegen Bellas egoistischen und eigensinnigen Plänen in einen großen Konflikt hineingezogen wurde. Auch wenn sie Luckys Schwester ist kann ich sie unter all den Hunden am wenigsten leiden. Sie will immer ihren Kopf durchsetzen und bringt - und hat auch schon im ersten Teil - ihr Rudel und auch im zweiten Teil andere Hunde in Schwierigkeiten!

Insgesamt war das Buch schon sehr viel spannender als Teil eins, auch wenn es hier und da ein paar kleine Tiefs gab. Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und einfach zu lesen, meiner Meinung für die angestrebte Zielgruppe gut geeignet. Doch teilweise finde ich grade im zweiten Teil die Handlung etwas grausam und für Kinder manchmal vielleicht nicht leicht nachzuvollziehen oder zu verstehen.

Das Ende des Buches hat mich etwas zwiespältig zurückgelassen... einerseits haben die Leinenhunde nun endlich eine mögliche Chance einen guten Platz zum (Über)Leben gefunden zu haben, andererseits kann die ganze Sache für Lucky noch ganz Böse ausgehen. Denn die von Bella geplante Mission ist nicht ganz so gut gelaufen wie sie gedacht hätte. Der Leser wird natürlich wieder mit einem fiesen aber zum weiterlesen motivierenden Cliffhanger zurückgelassen und ich persönlich möchte gerne weiterlesen und wissen wie es den "Survivor Dogs" weiterhin ergehen wird!
Ich hoffe auch das im nächsten Band die Umstände des Erdbebens und der verseuchten Umwelt etwas mehr auf den Grund gegangen wird, das wird in diesem Band wegen vieler anderer Sachen etwas aus den Augen verloren. Sehr Schade meiner Meinung!

Fazit:
Ich persönlich sehe eine große Verbesserung zum ersten Teil und vergebe 9 Punkte! Das Buch hat mir viel Spaß beim Lesen gemacht und mir einige unterhaltsame Stunden geschenkt. Diese Serie werde ich auf jeden Fall bei Gelegenheit weiter verfolgen und jaaa... die "Warrior Cats" werden wohl dann auch weiterhin auf meiner Wunschliste bleiben und eventuell auch ein Stückchen nach oben wandern. *g*

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