9. September 2014

[Rezension] Elissa

Inhalt:
""Elissa" ist der neue Erfolgsroman des Berliner Schriftstellers Rudolph Castell. "Elissa" ist gleichzeitig die Geschichte seines Lebens - Elissa ist die Tochter, die vor 1988 in der DDR spurlos verschwand und die er seitdem unermüdlich sucht. Darunter leidet seine Ehe zu der Theaterschauspielerin Josephine, die sich von ihm ungeliebt fühlt und in eine Affäre flüchtet. Auch Rudolphs jüngere Kinder haben sich von ihm entfremdet, ohne dass er es bemerkt hat.
Der entscheidende Hinweis auf Elissa soll ein Wendepunkt in seinem Leben bedeuten und die Familie retten, doch die Wahrheit scheint sich vollkommen anders zu verhalten, als alle geahnt haben..."

Vielen Dank an die Autorin Alix Renard, die mir dieses ebook zur Verfügung gestellt hat!

Ich wusste nicht so Recht was mich erwartet, als ich den Klappentext des Buches las und einige Zeit später das Buch zur Hand nahm. Wird es ein eher trockener Bericht über ein Schicksal? Ein trauriges Familiendrama? Oder vielleicht etwas ganz anderes.
Zum Glück traten diese Vermutungen nicht ein, die Geschichte startet zwar schon traurig und man selbst als Leser kann die drückende Stimmung in der Familie richtig gut spüren, aber es entwickelt sich alles ganz anders weiter. Man macht mit allen Familienmitgliedern eine richtig spannende, emotionale Reise durch... von Wut über Verzweiflung, Versöhnung und am Ende kann man mit ihnen mit Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft blicken. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen!

Das war so ein Punkt der mir sehr positiv aufgefallen ist: die Charaktere. Diese sind, wie sowohl wie die Auseinandersetzungen und Probleme in der Familie, sehr authentisch und konnten mich wirklich überzeugen. Die einzelnen Familienmitglieder sind jeder für sich sehr interessant und machen eine tolle Entwicklung im Laufe der Geschichte durch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen und man kann sich von Anfang an leicht auf die Geschichte einlassen. Sie hat es geschafft mit ihrem Buch zu unterhalten und gleichzeitig den Leser auch zum Nachdenken zu bringen.

Aber ich muss sagen, irgendwas hat mir gefehlt. Ich war mit dem Ende nicht so wirklich zufrieden... es war zwar auf seine Weise schön, aber ich habe etwas mehr erwartet und war erstaunt als das Buch plötzlich vorbei war.

Fazit:
Ein wirklich netter Debütroman, der mir gut gefallen hat und mit sehr authentischen Charakteren Punkten kann. Die Autorin ist meiner Meinung nach auf dem richtigen Weg!

1 Kommentar:

  1. Ich gestehe, das ist wohl eher nichts für mich. DDR-Geschichten haben keinen Reiz für mich.

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