21. Oktober 2014

[Rezension] von Bitterweg 01: Das DuneburgDebakel


Inhalt:
"Aiden Wirket weiß, wer er ist.
Er ist Aiden Wirket aus Dormizien, dem unbedeutendsten Landstrich mitten im tiefsten Nirgendwo. Niemand geht dort hin. Niemand kommt von dort. Niemand kennt es. Nur die Bewohner haben die Angewohnheit, dort zu bleiben. Nun ja, alle bis auf Aiden.
Wie gesagt: Aiden Wirket weiß, wer er ist. Gut, zumindest wissen es die Leute, denen er in und auf seinem Weg nach Duneburg begegnet. Fern seiner Heimat ist er demnach Kopfgeldjäger, Aushilfe, öffentliches Ärgernis, Begleitung, Ordnungshüter, Auslöser ... Tja, bis er sich schließlich als Hauptverdächtiger in einem städtischen Debakel mit übernatürlichen Akteuren wiederfindet."


Bevor ich zu der eigentlichen Rezension komme erstmal vielen Dank an die Autorin Platti Lorenz, die so freundlich war mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen!

Manche von euch werden sich jetzt vielleicht wundern, da ich das Buch schon vor einer ganzen Weile gelesen habe, das die Rezi erst jetzt erscheint... das liegt daran das ich die ganze Zeit mit mir gerungen habe wie ich das Buch bewerten soll. Denn für mich persönlich war es leider ein totaler Reinfall und das finde ich ganz schrecklich, grade wenn mir der Autor des Buches sympatisch ist.

Ich habe angefangen das Buch zu lesen und war einfach nur... verwirrt und wusste überhaupt nicht was Sache ist, wo oben und unten ist. Und dieser Zustand hielt leider größtenteils während des ganzen Buches an.
Normalerweise bin ich es gewohnt vom Autor im Buch "aufgefangen" zu werden und nach und nach in die Geschichte, die Charaktere und die Welt allgemein eingeführt zu werden. Das war hier leider überhaupt nicht so, ich hatte das Gefühl von einem willkürlichen Geschehen ins nächste geworfen zu werden ohne überhaupt irgendwas von irgendjemandem zu wissen. Hin und wieder bekommt man kleine Informationsbröckchen zugespielt, aber um sich damit in der Geschichte besser zurecht zu finden und im allgemeinen besser zu verstehen hat es leider nicht gereicht.

Die Charaktere konnten mich leider auch nicht überzeugen, mit keinem konnte ich mich wirklich identifizieren oder hineinversetzen... es war einfach keine Verbindung da, die Charaktere waren mir alle einfach zu undurchsichtig und unnahbar.
Auch die Kommunikation der Personen untereinander war mehr als nur merkwürdig. Ich hatte teilweise wirklich Probleme den Dialogen zu folgen und saß mehr als einmal mit gerunzelter Stirn da. Natürlich verstehe ich das dieses skurrile Verhalten und auch die Gespräche in gewisser Weise so gewollt waren, aber mir hat es leider überhaupt nicht gefallen.

Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich hauptsächlich Angst davor das mir der Humor nicht gefallen würde, da ich mit "witzigen" Büchern in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht habe. Gut das war jetzt in diesem Buch nicht das Problem, denn ich kann jetzt im nachhinein überhaupt nicht sagen welche Stelle denn witzig war... oder witzig sein sollte. Das ging irgendwie total an mir vorbei.

Gegen Ende des Buches, als ich mich so langsam an alles gewöhnt hatte, wurde es dann doch etwas interessanter. Da bekommt man als Leser endlich etwas mehr Informationen und es wird das eine oder andere Geheimnis gelüftet... aber für mich war es trotzdem nicht genug. Und dann war das Buch auch schon wieder vorbei. Ich hatte nach dem Lesen das Gefühl, dass die Idee hinter dem Buch schon irgendwie Potenzial hat... der Ansatz der Autorin ist echt nicht schlecht, aber die Umsetzung war für meinen Geschmack einfach nix. :(

Fazit:
Leider, leider so gar nicht mein Fall und ich kann dem Buch wenig positives abgewinnen, deshalb kann ich leider nur 4 Punkte vergeben.

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