3. November 2014

[Rezension] Codename Nike



Inhalt:
"Ein missglücktes Genprojekt der Einrichtung OLYMPUS ließ Soldaten vor Jahrzehnten zu Vampiren werden. Vor etwa zwanzig Jahren wurde die kleine Nike als Erste in einem weiteren Genprojekt operiert, um gegen diese Vampire kämpfen zu können. Nun muss sie nicht nur feststellen, dass sie selbst sich in eines der Monster verwandelt, die sie jagt, sondern auch, dass Wahrheit und Lüge in ihrem Leben nicht eindeutig sind. Thanos versteckt sich vor OLYMPUS, die ihn vor Jahrzehnten zu einem Elitesoldaten machen wollten und dabei zu einem Vampir machten. Er hat genug damit zu tun, Morde aufzuklären, die von seinesgleichen begangen wurden und kein Interesse daran, Nike in irgendeiner Weise zu helfen, oder sie bei sich aufzunehmen. Er ist sich sicher, weder der gemeinsame Feind, noch der Duft ihres Blutes, könnten ihn umstimmen."

An erster Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Autorin Annika Dick bedanken, da ich dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen durfte!

Da dieses Buch schon das dritte Werk aus der Feder der Autorin ist das ich in die Finger bekommen habe - und mir die beiden anderen sehr gut gefallen haben -  waren meine Erwartungen sehr hoch. Auch das es schon die ersten positiven Stimmen gab, bevor ich überhaupt die erste Seite lesen konnte, hat seinen Teil dazu beigetragen.
Und ich kann sagen: Ich wurde nicht enttäuscht! Definitiv nicht.

Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm und unheimlich fesselnd, ich konnte dem Geschehen problemlos folgen ohne den Faden zu verlieren. Ich war auch von der Idee total begeistert und ich fand es im Buch wirklich gut umgesetzt. Ich hab mich wirklich darüber gefreut mal eine andere, frische Vampirgeschichte in den Fingern zu haben.
Die Spannung war für mich persönlich ab der ersten Seite da und hat sich auch fast bis zum Ende durchgezogen. Nur zwischendurch gab es mal einen kleinen Durchhänger, aber das hat sich zum Ende hin schnell wieder verflüchtigt und die Spannung stieg steil an.

Ich muss ja sagen mit Nike hatte ich Anfangs etwas Probleme. Irgendwie hat es zwischen uns erst recht spät gefunkt. Sie war mir zu verbohrt, zu kalt und auch engstirnig. Klar macht das in der Geschichte Sinn, aber mich hat es etwas abgeschreckt. Natürlich kam mir da Thanos etwas mehr entgegen, der ist natürlich super. Toller Kerl, toller Charakter. Und beide zusammen einfach klasse! Schön fand ich, dass sich beide im Laufe der Geschichte zum Positiven verändern und sie das mit der Hilfe des jeweilis anderen schaffen.
Aber mein absoluter Favorit in dem Buch ist ja Richard... lest das Buch und ihr wisst warum! *g*

Hachja ein super Buch... aber ein klein wenig meckern muss ich dann doch noch, deshalb sind es 9 Punkte statt 10 geworden.
Und zwar bin ich Anfangs über ein paar Begriffe/Namen gestolpert, das hat meinen Lesefluss etwas gestört. Warscheinlich bin ich nicht die Einzige die bei "Nike" immer nur an die Marke denken konnte? Und auch bei dem Wort Vrykólakas dreimal lesen musste? :D
Naja halb so wild, auf jeden Fall fand ich es sehr spannend eine Vampirgeschichte zu lesen die in Griechenland spielt... nur leider hat man davon im Buch sehr wenig gemerkt. Gut an den Ortsnamen und dem Olivenhain (der einen kurzen Auftritt hatte ;)) schon, aber ansonsten hätte das überall sein können. Ich hab da stellenweise gar nicht mehr dran gedacht, bis dann ein Ort genannt wurde. 

Fazit:
Eine spannende und frische Vampirgeschichte, die mich nicht losgelassen hat! Ich sehe da auf jeden Fall potenzial für eine tolle Fortsetzung... und freu mich auch schon drauf. ;)

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