7. Dezember 2014

[Kurzrezension] MacTiger - Ein Highlander auf Samtpfoten


Inhalt:
"Schottland, 1744: Eine Clan-Fehde nimmt auf Drumnadruid Castle ein blutiges Ende. Auch Schlosskater MacTiger wird, ehe er sichs versieht, hinterrücks gemeuchelt. Seither geht sein Geist um. Jahrhunderte später – Drumnadruid Castle zieht als idyllisches Highland-Hotel unzählige Gäste an – spürt die junge Margita seine Anwesenheit. Die beiden verbindet etwas, das weit in die Vergangenheit zurückreicht…"


Leider hat mich dieses Buch etwas enttäuscht... es war auch nicht ganz das was ich erwartet hatte.
Einen richtigen Spannungsbogen gab es leider nicht wirklich, die Handlung plätscherte durchgehend vor sich hin ohne besonders große Überraschungen, oder das ich mal voller Spannung mitgefiebert hätte. Es gab sogar Momente an denen mir in den Sinn kam, dass das Buch mir eigentlich egal ist und ich es einfach weglegen könnte... aber dazu konnte ich mich dann doch nicht durchringen. Das Buch war ja gar nicht sooo dick. ;)

Auch die Charaktere haben mich nicht vom Hocker gehauen. Sie waren eher blass und oberflächlich, deshalb konnte ich keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen und mich in sie hineinversetzen. Außerdem waren die Dialoge für mich persönlich zu geschwollen.
Was ich jedoch gut fand, war der angenehm zu lesende Schreibstil (bis auf die Dialoge^^) und die Beschreibungen der Landschaft. Ich konnte mir die Umgebung des Hotels, den See, die Berge, etc. sehr gut vorstellen und habe mir an vielen Stellen gewünscht dort zu sein!

Fazit:
Insgesamt würde ich das Buch als "ganz nett" beurteilen, da es schön zu lesen und die Idee hinter dem Buch auch interessant war. Deshalb vergebe ich noch 6 Punkte!

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