12. Februar 2015

[Rezension] Der Bernsteinfischer

Inhalt:
"Ihr Herz mag noch gebrochen sein, aber die Tränen sind getrocknet. Nach einer schmerzhaften Trennung will sich die Journalistin Karoline ganz auf ihre Karriere konzentrieren. Der Auftrag: ein Porträt über den berühmten Fotografen Thomas Reuter. Dieser hat sich auf der Ostseeinsel Hiddensee komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen – und ist zunächst wenig begeistert von der ungewollten Aufmerksamkeit. Trotzdem kann er nicht leugnen, dass er sich zu Karoline hingezogen fühlt. Auch sie spürt, dass sein besonderer Charme Gefühle in ihr weckt, die sie nie wieder zulassen wollte. Doch auf Thomas‘ Vergangenheit liegt ein Schatten. Kann dieser dem jungen Glück zum Verhängnis werden?"

Bei diesem Roman hatte ich durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil der Autorin einen leichten Einstieg in die Handlung und habe mich auch gut mit den Charaktere zurechtgefunden. Die Geschichte schreitet rasch voran und blieb für mich eigentlich durchweg spannend und unterhaltsam! Es gab keine Phase an der ich dachte: Puh jetzt muss ich mich aber zum Lesen motivieren!
Obwohl ich immer wissen wollte wie es weitergeht muss ich ja sagen: die Geschichte war für mich in vielen Punkten vorhersehbar... und einiges war für meinen Geschmack etwas sehr "zufällig" und gewollt.
Größtenteils waren mir die Personen schon sehr sympatisch und jede für sich interessant, aber es gab für mich persöhnlich an einigen Stellen Ungereimheiten in der Handlungsweise. Auch war Tom der Einzige, der wirklich Tiefe hatte... die anderen fand ich ein bisschen zu oberflächlich gehalten.

Ein großer Pluspunkt bei diesem Buch war für mich das Fernweh, welches die Autorin mit ihrer Beschreibung der Insel, der Landschaft, dem Merr, etc. in mir verursacht hat. Sie schreibt mit so viel Herz und Liebe zum Detail, das ich auch am Liebsten wieder an der Küste wäre... Der Roman hat in mir definitiv den Wunsch geweckt dieses Jahr wieder Richtung Norden zu fahren! :)

Was ich noch zu Kritisieren habe ist das Ende: Das war zwar schon etwas fürs Herz - was man ja schon braucht, vor allem an kalten Wintertagen ;)  aber es war schon ein bisschen kitschig und ich fand es etwas zu wenig, zu einfach! Da hatte ich noch ein bisschen mehr erwartet.

Fazit:
Ein kurzweiliger und schöner Roman für unterhaltsame Stunden - und für alle, die gerne mal wieder etwas Sehnsucht nach der Küste und dem Meer haben wollen... ;)
Ich drücke ein Auge zu und vergebe 8 Punkte!

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