28. Februar 2015

[Rezension] In einer Sternennacht

Inhalt:
"Eigentlich hatte Crispin Hope, Viscount Northwood, gedacht, zehn Jahre sollten reichen, um seine Jugendliebe Portia Temple und ihre leidenschaftliche Affäre zu vergessen. Doch da hat er sich wohl gründlich getäuscht. Denn als er seinen Freund, Portias Bruder, besucht und erfährt, dass sie einen anderen heiraten will, trifft es ihn mitten ins Herz. Obwohl er weiß, dass er nicht das Recht hat, sich in ihr Leben einzumischen, kann er nicht anders, als genau das zu tun - mit Worten, Küssen und einer Liebe, die nie geendet hat."


Vielen Dank an die Agentur Libelli, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat!

Am Anfang dieser Rezension muss ich ganz klar drauf hinweisen: Das Buch ist eine Novelle!
Deshalb  ist es recht kurz, die Anzahl der Protagonisten sind begrenzt und die Hintergrundinformationen sind nicht sehr ausführlich. Diese Punkte hätte ich sonst kritisiert, aber ich habe extra die Merkmale einer Novelle nachgeschlagen. Wer sich also an diesen Punkten extrem stört, sollte eventuell nicht zu diesem Buch greifen!

Die Autorin konnte mich von Anfang an mit einem angenehmen und flüssigen Schreibstil von ihren Qualitäten überzeugen, allerdings empfand ich die Dialoge teilweise als etwas zu aufgesetzt.
Und da die Geschichte schon ziemlich dialoglastig war, fehlte es mir ein wenig an Spannung und "wirklicher" Handlung.
Die Geschichte war schön romantisch, kitschig und einfach leichte Kost für Zwischendurch, genau das was ich von diesem Buch erwartet habe.

Von den Protagonisten kann ich allerdings nur gutes berichten, Porita und Crispin haben mir beide gut gefallen! Beide von ihrer Art und ihrem Denken realistisch und nachvollziehbar. Portia war mir sofort sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinfühlen. Mit Crispin hatte allerdings ein wenig gebraucht und das lag lustigerweise an etwas ganz banalen... nämlich sein Name! Der gefällt mir - als deutschsprachigen Menschen - leider nicht und über so eine Abneigung stolpere ich beim Lesen immer wieder. Das konnte ich mit dem Fortschreiten der Geschichte aber immer mehr ablegen, auch da man ihn immer besser kennen lernt.
Ich fand es spannend zu verfolgen ob und vor allem wie die beiden wieder zusammenfinden werden und wie es mit den beiden ausgeht... dass sich beide bekommen, war aber doch sehr wahrscheinlich! ;)

Ganz furchtbar fand ich allerdings Portias Schwägerin, so eine schreckliche Person... ich wäre ihr am liebsten an die Gurgel gesprungen! Aber andererseits wieder ein Lob an die Autorin, das sie eine solche Abneigung gegen einen fiktiven Charakter in mir auslösen konnte!
Außerdem - auch wenn es eine kurze Novelle war - hat mir ein "richtiges" Ende gefehlt, es ist zwar eindeutig ein Happy End aber ein Epilog oder ein richtiger Abschluss in einer anderen Art wäre schön gewesen, das Ende bleibt letztendlich offen. Man kann sich aber als Leser seinen Teil zusammenreimen...

Fazit:
Seichte aber unterhaltsame Kost für Zwischendurch. Konnte mich nicht wirklich vom Hocker reißen, bedient aber Fans des Genres mit Sicherheit. :)
Ich vergebe 7 Punkte!

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