8. Juli 2015

[Rezension] Steamed

Inhalt:
"Kapitänin Octavia Pye fällt buchstäblich aus allen Wolken, als sie zwei merkwürdig gekleidete blinde Passagiere an Bord ihres Luftschiffs entdeckt. Den Computertechniker Jack Fletcher und seine Schwester hat es in Octavias Welt verschlagen, nachdem eines von Jacks nanomechanischen Experimenten schiefgegangen ist. Octavia will ihre ungebetenen Gäste so schnell wie möglich wieder los werden, obwohl sie für Jack schon bald tiefe Gefühle hegt. Da erfahren sie von einem geplanten Attentat, das einen Krieg auslösen könnte. Nur gemeinsam kann es ihnen gelingen, das Schlimmste zu verhindern..."


Auf dieses Buch war ich ja total gespannt... Steampunk, gemischt mit einer Romanze und viel Abenteuer... das hat zumindest der Klappentext versprochen und da hatte ich echt große Lust drauf!
Der Anfang war auch noch vielversprechend, wenn auch etwas chaotisch und teilweise unübersichtlich, aber das wird schon noch, dachte ich mir...
Tja und das wurde es eben nicht! Desto weiter die Geschichte fortschritt, desto genervter war ich... aber irgendwann wollte ich auch nicht mehr abbrechen, da ich schon ein Großteil hinter mir hatte.

Die Story war einfach so flach und abgedroschen, das ich manchmal nur mit den Augen rollen konnte! Ich habe wirklich etwas originelleres erwartet, grade weil es nicht so viele Bücher mit Steampunk-Hintergrund gibt.
Das Steampunk-Setting fand ich grundsätzlich eine tolle Idee, es ist mal was anderes unter den vielen Liebesromanen die es mittlerweile gibt und auch der Hauptgrund wieso ich das Buch lesen wollte, allerdings wurde es einfach schlecht umgesetzt und nicht gut genug verknüpft... die Geschichte hätte auch überall stattfinden können.

Die Charaktere waren mir allesamt zu flach, oberflächlich und viel zu überzeichnet... gerade die beiden Protagonisten fand ich eher anstrengend als sympathisch.
Jack fand ich anfangs noch interessant, aber irgendwann ging er mir mit seiner Art dermaßen auf die Nerven... ich konnte nich nachvollziehen was Octavia an ihm fand, ich hätte ihn ständig eine reinhauen können ihrem ach so perfketen Jack... *würg*
Auch sie mochte ich anfangs... ich hatte Respekt vor ihrer Vergangenheit und ihren Prinzipien. Aber nach einiger Zeit macht sie eine extreme Wandlung durch und wird extrem wankelmütig und wirft ihre Ideale einfach so über Bord.

Es geht im Buch hauptsächlich um das Geplänkel zwischen den beiden... es scheint sich, gerade bei den Dialogen, alles ständig zu wiederholen. Ständig geht es nur um ein und dassellbe: nämlich wann und wie die beiden miteinander im Bett landen... und das zu den unmöglichsten Gelegenheiten.
Die Handlung bzw. Dialoge drehen sich oft um zu viel Unnötiges, so dass es mit der Story überhaupt nicht voran ging.

Vieles an der Handlung war auch einfach unlogisch und überhaupt nicht nachvollziehbar erörtert. Ohne Spoilern zu wollen nehme ich mal das im Klappentext beschriebene Beispiel von dem "Unfall" der Jack und seine Schwester in die Welt katapultiert. Das wird überhaupt nicht näher beleuchtet und ist ungenügend beschrieben... das ist wirklich einfach nur schwach und es kam mir so vor, als wäre der Autorin da nichts besseres eingefallen und so kam dieser plumpe "Unfall" zustande...  Und das ist öfter so! Jack und Octavia sind mal wieder in einer brenzligen Situation: schwupp irgendwas passiert aus heiterem Himmel und sie sind gerettet... das war mir einfach zu leicht und unglaubwürdig! Sorry das geht besser.

Fazit:
Sehr schwache Story, flache Charaktere und es dreht sich immer nur um das eine... Der Anfang war ganz gut und das Cover ist auch super, aber das wars dann auch leider. Ich vergebe 4 Punkte.

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