30. Juni 2016

[Kurzrezension] Drachenhaut

Inhalt:
"Böse Gerüchte schwirren unaufhaltsam durch das Land Mohor: Der Naga, der Gott der Schlangen, soll den Kronprinzen verflucht haben. Gibt es Rettung für den stolzen jungen Mann? Fernab der höfischen Ängste und Ränke wächst unterdessen das Waisenkind Lilya behütet im Haus ihres Großvaters auf. Ihr Leben ändert sich jedoch von Grund auf, als auch ihr eines Tages der Naga erscheint. Warum greift der Schlangengott in Lilyas Schicksal ein? Als plötzlich feine Zeichnungen auf ihrer Haut erscheinen, wird das junge Mädchen zu einer Gejagten, deren Schicksal mit dem des Prinzen auf geheimnisvolle Weise verwoben ist – und der eine magische Vewandlung bevorsteht."

Dieses Buch lässt den Leser in eine faszinierende und magische Welt eintauchen, die ich besonders interessant fand, da sie  nicht nur "mittelalterlich" war (wie das bei vielen anderen Fantasy-Büchern der Fall ist), sondern in einer orientalisch angehauchten Welt spielt!

Die Autorin konnte mich mit einem tollen, flüssigen Schreibstil und einer fantasievollen Geschichte überzeugen, nur hat sich die Handlung anfangs etwas gezogen. Es dauerte etwas bis die Handlung wirklich Fahrt aufnimmt und man in etwa weiß wohin die Reise geht, aber am Ende war es dann wiederum so spannend, dass man als Leser kaum Luft holen konnte!
Ich fand die Welt und die Charaktere sehr interessant und gelungen, aber im Großen und Ganzen hätte ich mir mehr Details gewünscht z.B. was die magischen Kräfte, oder die Drachen bzw. Menschen mit Drachenhaut angeht. Da blieben mir die Beschreibungen etwas zu vage.

Die Charaktere mochte ich größtenteils auch, egal ob gut oder böse, es gab aber auch wirklich viele! Zum Glück gab es ein kleines Verzeichnis am Anfang. ;)  Für meinen Geschmack hätten aber vor allem die Bösen etwas mehr Tiefe haben können, sie waren halt böse... aber sonst eher oberflächlich. Bei der Protagonistin hat mir die Entwicklung, die sie im Verlauf der Geschichte macht, gut gefallen. Sie kommt aber leider gegenüber dem Leser etwas zu kühl und distanziert rüber.

Fazit:
Eine schöne, fantasievolle Geschichte die für meinen Geschmack an manchen Stellen noch etwas ausgereifter sein könnte. Mir hat sie insgesamt aber gut gefallen und mich auch super unterhalten, deshalb vergebe ich 8 Punkte. Allein für das Cover würde ich aber am Liebsten 10 Punkte geben! Das ist so toll. :)

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