21. November 2016

[Kurzrezension] Fragwürdige Identität 03

Inhalt:
"Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit seinem Vater gelingt es Nicolás endlich Santa Marta zu verlassen. In Cartagena findet er einen Job als Türsteher in einer Bar. Auf der Suche nach einer anspruchsvollen Arbeit in der Chemiebranche trifft er auf einen Unbekannten, der ihn zu kennen glaubt, nur spricht er ihn mit falschen Namen an, was bei Nicolás zu großer Verwirrung führt.
Genau zu diesem Zeitpunkt taucht sein Onkel Diego bei ihm auf und bittet ihn zurückzukommen, um die Geschäfte seines ermordeten Vaters zu übernehmen. Erst nach einem Besuch in Barranquilla scheint Nicolás endlich dem Geheimnis seiner echten Vergangenheit auf die Spur zu kommen…
Das furiose Finale des Dreiteilers von Angela Planert."


Vielen Dank an Autorin Angela Planert, die mir netterweise nun auch den letzten Teil ihrer Reihe zur Verfügung gestellt hat!

Da der zweite Teil für mich schon eine Weile zurück liegt, habe ich etwas gebraucht um wieder in die Geschichte rein zu finden und auch um mit den Namen zurecht zu kommen. (Wer ist wer?)
Nach kurzer Zeit war ich wieder in der Geschichte gefangen und konnte mich abermals gut von Angelas tollen Schreibstils unterhalten lassen!

Im nun letzten Teil der Trilogie fügt sich nun alles nach und nach wie zu einem Puzzle zusammen und ich war wieder begeistert, wie gut die Geschichte durchdacht und aufgebaut ist.
Auch die Beziehung zwischen Katharina und Antonio/Nicolás hat sich in meinen Augen gut in die Geschichte eingefügt. Es war sehr schön und auch emotional, aber es war nicht zu viel Romanze bzw. zu viel des Guten. Mich hat nur die ständige Wiederholung des spanischen Kosenamens für Katharina gestört... was wohl auch daran lag, dass ich nicht mehr wusste was es bedeutet und es in diesem Teil auch nicht mehr genannt wurde. Falls ich es nicht überlesen habe... ;)

Die Story ist spannend bis zum Schluss und für den Leser durchgehend interessant. Ich wollte immer wissen wie es weiter geht! Mit dem Ausgang der Geschichte bin ich persönlich auch wirklich sehr zufrieden. Man kann abschließend zur Trilogie sagen, dass es sich um eine gelungene und wirklich gut durchdachte Geschichte handelt.

Ich habe zum Schluss nur zwei kleine negative Punkte anzumerken:
Die Motivation der beiden "bösen" Onkel von Antonio war mir nicht gut genug bzw. die Gründe haben den betriebenen Aufwand für mich nicht wirklich ausgeglichen.
Außerdem fand ich es Schade, dass auf Antonios richtige Eltern nur sehr kurz eingegangen wird. Ich finde auf seine Eltern hätte man ein bisschen mehr Beachtung schenken können, es ist ja schließlich ein Elternteil sogar noch am Leben...

Fazit:
Eine tolle und spannende Trilogie, die ich jedem Krimi- und Thriller-Fan absolut empfehlen kann!
Ich vergebe 9 Punkte!

Meine Rezensionen zu ihren bisherigen Büchern:

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